Cham. in der Nacht zum Donnerstag nahmen Autodiebe im Landkreis Cham die „Keyless-Go“-Technik eines „Mini“ zu wörtlich: der oder die Täter konnten bislang unerkannt mit dem Kleinwagen flüchten.
Der blaue Mini Clubman wurde in Kleinaign bei Eschlkamgestohlen. Im Zeitraum zwischen 19 und 4 Uhr schlugen die Täter zu. Das Fahrzeug war mit der kontaktlosen Schlüsseltechnik ausgestattet. Der Beuteschaden wird derzeit auf etwa 30.000 Euro beziffert.
Das in Furth im Wald ansässige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Regensburg. Am Dienstagnachmittag erhielt eine Regensburger Seniorin einen Anruf einer Gaunerin, die sich als Verwandte ausgab. Durch das umsichtige Verhalten der älteren Dame konnte ein Vermögensschaden verhindert werden.
Gegen 14.30 Uhr erhielt die 75jährige Regensburgerin einen Anruf. Eine weibliche Stimme meldete sich und gab an, dass es sich um die Ehefrau einer der Seniorin nahestehenden Person handeln würde. Die Bekannte würde sich in einer anderen bayerischen Stadt befinden und bräuchte für einen Immobilienkauf dringend Bargeld. Im Verlauf des Gesprächs steigerte sich die Forderung auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.
Die Seniorin wurde misstrauisch, reagierte richtig und wollte sich informieren und durch einen späteren Rückruf absichern. Die unbekannte Täterin brach daraufhin das Gespräch ab. Zu einem Schaden kam es so zum Glück nicht.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und rät Senioren, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen. Besonders wenn es um Geldforderungen oder Fragen nach Vermögenswerten geht ist Vorsicht geboten.
Regensburg. Am Faschingsdienstag gegen 9.40 Uhr wurde an der Autobahn A3 im Bereich der Anschlussstelle Burgweinting im Rahmen von Bauarbeiten eine Zehn-Kilo-Fliegerbombe gefunden.
Ein Sprengmeister wurde umgehend hinzugezogen. Zeitgleich begann die mit der Einsatzleitung betraute Polizeiinspektion Regensburg-Süd mit der Planung der notwendigen Maßnahmen.
Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem nicht intakten Zünder. Die Bombe muss deshalb vor Ort gesprengt werden.
Durch den Sprengmeister wurde ein Sicherheitsradius von 200 Metern festgelegt. Betroffen hiervon ist die A3 im Bereich der Ausfahrt Burgweinting. Dazu müssen beide Fahrtrichtungen und die Auffahrten gesperrt werden.
Evakuierungen von Gebäuden sind nicht erforderlich.
Regensburg. Oberpfalzweit machte sich am Montag seit den Mittagsstunden das Sturmtief „Bennet“ deutlich im polizeilichen Einsatzgeschehen bemerkbar.
Bereits über 20 Einsätze beschäftigen insbesondere Polizei und Feuerwehr quer durch den Regierungsbezirk mit Schwerpunkt mittlere und südliche Oberpfalz. Bisher gibt es noch keine Meldungen über Verletzte, hieß es.
Das Gros der Meldungen bezog sich dabei auf umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste, die die Fahrbahnen blockierten. Offensichtlich haben die schweren Schneelasten der vergangenen Wochen viele Bäume derart vorgeschädigt, dass die nun wegen der starken Windböen ganz umstürzen oder große Äste abbrechen, hieß es von der Polizei.
Darüber hinaus gibt es Mitteilungen zu verschobenen Bauzäunen, umgefallenen Verkehrszeichen aber auch herabfallenden Dachziegeln. Die Ziegel fielen im Regensburger Stadtteil Ziegetsdorf von einem Wohnhaus.
In zwei Fällen rissen starke Böen Autofahrern die Fahrzeugtüren aus der Hand, so dass die Türen gegen geparkte Fahrzeuge schlugen.
Die Polizei warnt bei der aktuellen Wetterlage weiterhin vor Spaziergängen in Wäldern und mahnt zu vorsichtiger Fahrweise in Waldgebieten.
Vermutlich werden sich die Wetterverhältnisse erst in den Abendstunden beruhigen.