Meldungen aus der Oberpfalz

Spur nach Jahrzehnten


Die damals zwölf Jahre alte Monika
Frischholz verschwand spurlos
Flossenbürg. Wie berichtet hat die Kriminalpolizeiinspektion Weiden die „EG Froschau“ gegründet, die das Verschwinden und den möglichen Tod der seit über 42 Jahren in Flossenbürg vermißten zwölfjährigen Monika Frischholz aufklären soll. Die Ermittler gehen immer noch davon aus, dass das Mädchen ermordet worden ist. Zwischenzeitlich bearbeiteten die Ermittler 35 neue Hinweise mit wertvollen Ermittlungsansätzen.

Am 25.5.1976, gegen 15.30 Uhr, wurde die damals zwölfjährige Monika Frischholz in ihrem Heimatort Flossenbürg zum letzten Mal lebend gesehen. Gegen 15.15 Uhr verließ sie ihr Elternhaus im Stieberweg und ging Richtung Floßer Straße. Dort bog sie nach links ab und ging die Floßer Straße bergab. Durch verschiedene Zeugenaussagen konnte dieser Weg nachvollzogen werden. Ein neuer Zeugenhinweis zeichnete den Weg nun ein Stück weiter bis zur Abzweigung nach Waldkirch. Dort knüpft die Suche der „EG Froschau“ nach Monika Frischholz jetzt an.

Die Ermittlungsgruppe nahm zwischenzeitlich 35 Hinweise entgegen und hat bereits einen Großteil davon abgearbeitet. Kleine, aber auch wertvolle Mitteilungen bilden neue Puzzlestücke bei der Aufklärung des Verschwindens des Jubdes, hieß es von der Kripo.


Mit 50 Personen traten die Angehörigen der Ermittlungsgruppe bereits in Kontakt. Manche hatten früher schon ausgesagt, manche wurden erstmalig von der Polizei befragt. Die ermittlungsführenden Kriminalbeamten sind immer noch erstaunt über die Tatsache, wie viel Wissen zu dem Fall noch in der Bevölkerung schlummert. „Die bislang neu gewonnen Erkenntnisse und Ermittlungsansätze motivieren uns, intensiv an dem Fall weiter zu arbeiten", sagte der Leiter der Ermittlungsgruppe, Kriminalhauptkommissar Armin Bock dazu.

„Wir sind aufgrund unserer Ermittlungsarbeit und der heute gegebenen Techniken und Methoden zuversichtlich, auch nach der langen Zeit, den Ablageort von Monika Frischholz zu finden“, sagte Oberstaatsanwalt Bernhard Voit von der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft Weiden

Die Beamten der Kriminalpolizei möchten ein weiteres Gerücht beseitigen. In der Bevölkerung von Flossenbürg und den umliegenden Gemeinden halten sich bis heute Spekulationen, dass der Leichnam von Monika in einem Steinbruch bei Flossenbürg eingebracht worden wäre. Die neuen Vernehmungen belegen, dass die damals aufgestellte Behauptung offensichtlich falsch ist. Belege für die ursprüngliche Vermutung gibt es tatsächlich nicht.

Anfang Februar 2019 ist der letzte lebende Angehörige von Monika Frischholz, ihr Bruder, verstorben. Die Ermittlungen waren für ihn und die Familie stets belastend, dennoch war der Wunsch nach Aufklärung, bis zuletzt ungebrochen gegeben.

Die vom Bayerischen Landeskriminalamt ausgesetzte Belohnung für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, in Höhe von 10.000 Euro soll nach wie vor motivieren, Informationen an die Polizei weiter zu geben.
22.02.19
neumarktonline: Spur nach Jahrzehnten

Mit Blüten bezahlt

Sulzbach-Rosenberg. Am Dienstag beglich ein bislang Unbekannter seine Einkäufe in einem Supermarkt mit Falschgeld. Am gleichen Tag gelangte eine weitere falsche Banknote im gleichen Ort in Umlauf.

Gegen 14.45 Uhr soll ein Mann in einem Verbrauchermarkt in der Krötenseestraße an der Kasse mit einer falschen 50-Euro-Note zwei Flaschen Bier bezahlt haben. Kurz danach bemerkte das Personal, dass es sich um eine Blüte handelt, verständigte die Polizei und beschrieb den bislang Unbekannten so: Ob der Mann wissentlich mit der falschen Banknote bezahlt hat, ist nicht gesichert und Gegenstand der Ermittlungen.


Am gleichen Tag gelangte eine ebenfalls falsche 50-Euro-Note in die Einnahmen eines Warenhauses in der Rosenberger Straße, wie sich bei der Einzahlung im Bankinstitut am Folgetag herausstellte. Nach den ersten Ermittlungen könnten die beiden Falschgeldfälle in Zusammenhang stehen.

Die Kriminalpolizei Amberg hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter Telefon 09621/890-0.
21.02.19
neumarktonline: Mit Blüten bezahlt

Falsche Nichte

Regensburg. Am Dienstag wurde eine 77jährige Seniorin aus Regensburg durch das Vortäuschen eines Verwandtschaftsverhältnis um ihr Bargeld betrogen.

Gegen Mittag erhielt die Frau einen Anruf der falschen Nichte und wurde zum Erwerb einer Eigentumswohnung um Bargeld gebeten. Den Geldbetrag, den die Seniorin prompt bereitstellte, wurde schließlich von einer weiteren unbekannte Frau vor dem Wohnanwesen in Empfang genommen. Die bislang unbekannten Täter konnten einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag erlangen.


Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen wegen des Trickbetruges aufgenommen und warnt eindringlich davor, Bargeld oder Schmuck an fremde Personen zu übergeben, oder telefonisch Auskünfte zu Vermögensverhältnissen zu erteilen. Angerufene Personen sollten umgehend Personen ihres Vertrauens hinzuziehen und können zudem die Polizei unter der Rufnummer 110 verständigen.
20.02.19
neumarktonline: Falsche Nichte

Trickser ausgetrickst

Amberg. Dumm gelaufen ist es für einen 67jährigen Mann, der mit unterdrückter Telefonnummer einen tschechischen Erotik-Service austricksen wollte.

Der Mann wollte jetzt die angeblich „unrechtmäßige“ Forderung über 90 Euro des telefonischen Dienstleister bei der Polizei anzeige.

In der ersten Version seiner Geschichte habe er dort gar nicht angerufen. Nach längerer Befragung wäre es nur eine Massagepraxis gewesen und zu guter Letzt räumte der Rentner doch ein, mit unterdrückter Rufnummer den Erotikservice angerufen zu haben. Er war der irrigen Meinung, dass er unter Verwendung der Rufnummernunterdrückung keine Rechnung erhalten würde, und war dann doch sehr verwundert, als die Rechnung ins Haus flatterte.


Nun waren dem Anzeigeerstatter die geforderten 90 Euro für die erbrachte Dienstleistung viel zu teuer und völlig überzogen. Allerdings stand für die Polizisten zweifelsfrei fest, dass keine arglistigen Betrugsabsichten oder anderweitige Straftaten vorlagen, sondern ein klarer Fall der Selbstüberlistung. Der Herr wurde auf den Zivilrechtsweg verwiesen und verließ geläutert die Inspektion, hieß es.
19.02.19
neumarktonline: Trickser ausgetrickst

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Telefon Redaktion


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang
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