"Noch nicht tot..."

NEUMARKT. Nicht alle haben die Neumarkter Kino-Pläne beerdigt: Bei den Jungen Freien Wähler stirbt offenbar die Hoffnung zuletzt.

Sie würden sich hüten, "solche Schwarzmalerei" zu betreiben, heißt es in einer Stellungnahme, nachdem die Junge Union ein Multiplex-Kino in Neumarkt offenbar schon abgeschrieben hat (wir berichteten). Die Jungen Freien Wähler glauben nicht, daß die Neumarkter "nach Ingolstadt, Amberg oder in Zukunft Burglengenfeld" fahren würden, allenfalls Kinos in Nürnberg und verblüffenderweise Regensburg halten sie für Neumarkter akzeptabel.

Und in Neumarkt sei "nach wie vor" der Bedarf für ein Kino mit neuesten Standards gegeben.

Es sei "schon fast anmaßend", wie sich die JU "in gleicher Art und Weise wie die CSU in ihrem OB-Wahlkampf" nun hinstelle "und das, was die Stadt Neumarkt auszeichnet, schlecht redet". In Neumarkt habe man eine intakte Wirtschaft mit vielen gesunden mittelständischen Firmen. Die Gewerbegebiete seien sehr gefragt und so manche Firma wisse schon gar nicht mehr, wo sie noch genügend Platz zum Expandieren finden soll: "Man denke da nur an die Bionorica oder die Erweiterung des OBI-Baumarktes". Dies seien deutliche Zeichen, "dass Neumarkt nach wie vor eine äußerst attraktive Stadt für die Wirtschaft ist". Vergleichbare Nachbarstädte wie Weiden, Amberg oder Schwandorf könnten da "sicher nicht mithalten".

Wenn man sich die Stellungnahme der JU durchliest, bekomme man "schon fast den Eindruck, die Stadt Neumarkt hätte den Interessenten Ach und Thomas möglichst viele Steine in den Weg legen wollen, oder gar versucht sie völlig zu vergraulen". Wie hätten denn die Rahmenbedingungen noch besser sein können? Der Zeitplan und das Baugrundstück waren vorgegeben "und am Grundstückspreis wird es sicher auch nicht gelegen haben, dass ein Herr Ach einen Rückzieher gemacht hat".

Das Einzige was in den Augen der Jungen Freien Wähler bei der Vorgehensweise völlig überflüssig war, sei die Bewertungsmatrix, die von der CSU und SPD gefordert wurde, mit dem Versuch, einen möglichst gerechten transparenten Vergleich zu erzielen.

Man habe nun in Neumarkt ein ausgewiesenes "Sondernutzungsgebiet Kino" in einer "hervorragenden Lage" und die Stadt Neumarkt werde alles daran setzen, einen geeigneten Investor dafür zu finden. Außerdem würden "wir alle dieses Kino wollen", heißt es in der Stellungnahme der Jungen Freien Wähler. Man gebe die Hoffnung jedenfalls noch lange nicht auf.
08.05.12
Neumarkt: "Noch nicht tot..."
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