"Ein Gebot der Vernunft..."


Die Heizkraftwerks-Gegner waren bei der Pfleiderer-Tochter
"wodego" zu Besuch.
NEUMARKT. Mitglieder des als Gegner des geplanten städtischen Heizkraftwerks bekannten Vereins "Energie für Neumarkt" besichtigten die Energiezentrale der Firma Pfleiderer.

Die gerade in den letzten Tagen arg angeschlagene (wir berichteten) Neumarkter Firma hatte bekanntlich angeboten, statt eines städtischen Biomasse-Heizkraftwerkes selbst Fernwärme für Teile der Stadt zu liefern. Ein entsprechendes Angebot war allerdings im Rathaus als deutlich zu teuer erschienen (wir berichteten). Stand der Dinge ist immer noch, daß Pfleiderer ein neues Angebot vorlegen will.

Beim Verein "Energie für Neumarkt" zeigte man sich überzeugt, daß die Firma Pfleiderer über die nächsten 20 Jahre mit vorhandener Energie "sehr große Teile der Stadt" Neumarkt mit Wärme versorgen könne.

Es sei "ein Gebot der Vernunft, die angebotene, bereits erzeugte Wärme zu nutzen, statt zusätzlich sehr viel Holz, nämlich 16 000 Tonnen jährlich, neu zu schlagen und dann nur zu verbrennen", sagte der stellvertetende Vorsitzende des Vereins, Alfons Suttner.

Von der Firma Pfleiderer wurde einmal mehr argumentiert (wir berichteten), daß mit dem Bau des städtischen Heizkraftwerkes die Stadt als "zusätzlicher Wettbewerber in der Region" die "hohen Holzpreise noch weiter treiben" würde.
15.11.10
Neumarkt: "Ein Gebot der Vernunft..."
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