Fast zehn Prozent weniger


Auch die Zahl der ABC-Schützen im Landkreis Neumarkt nimmt heuer um mehr als zehn Prozent ab.
Foto:Archiv
NEUMARKT. Nirgends in der Oberpfalz ist der Rückgang der Schülerzahlen im Vergleich zum Vorjahr so groß wie im Landkreis Neumarkt.

Dies wurde bei der Bekanntgabe der jüngsten Zahlen durch die Regierung bekannt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es im Landkreis Neumarkt 9,4 Prozent weniger Schüler (wir berichteten). An zweiter Stelle folgt Tirschenreuth mit 7,3 Prozent.

Insgesamt ergeben sich die größten Schülerrückgänge im Regierungsbezirk aber in den Landkreisen Neustadt/Waldnaab (6,4 Prozent), Amberg-Sulzbach (6,0 Prozent) und Tirschenreuth (5,2Prozent), die niedrigsten Quoten sind im Landkreis Cham (3,2 Prozent) und in der Stadt Regensburg (0,1 Prozent) zu verzeichnen.

Die Gesamtzahl der 283 Volksschulen in der Oberpfalz, davon zwölf in privater Trägerschaft, hat sich gegenüber dem Vorjahr um eine Schule erhöht. Als neue Grundschule startet die private Regensburg International School (RIS) in Großberg (Landkreis Regensburg) mit 18 Schülern.

Die bisherige Grund- und Hauptschule Freihung im Landkreis Amberg-Sulzbach wird zu einer reinen Grundschule. Die private Montessorischule Schönthal im Landkreis Cham, die bisher nur Grundschulklassen führte, startet im neuen Schuljahr auch mit einer Hauptschulklasse.

Die größte Volksschule der Oberpfalz ist die Volksschule Postbauer-Heng (Landkreis Neumarkt) mit 636 Schülern in 27 Klassen. Die kleinste staatliche Grundschule liegt in Trausnitz (Landkreis Schwandorf) mit 34 Kindern in zwei Klassen.

Die Gesamtschülerzahl an den Volksschulen der Oberpfalz ging gegenüber dem Vorjahr um 2.593 Schüler (3,89 Prozent) auf jetzt 64.024 Schüler zurück. Die Zahl der Schulanfänger beträgt 9.465 und damit um 437 (4,4 Prozent) Erstklässler weniger als im Vorjahr. Die Grundschulen verzeichnen 2009/10 insgesamt 41.346 Schüler (Rückgang 1614 Schüler = 3,76 Prozent), die Hauptschulen 22.678 Schüler (Rückgang 979 Schüler = 4,14 Prozent).

Nach Unterfranken ist die Oberpfalz damit erneut der am zweitstärksten vom Schülerrückgang betroffene Regierungsbezirk. Bayernweit beträgt der Rückgang im Bereich der Volksschulen 3,04 Prozent.

In den letzten fünf Jahren haben die Volksschulen der Oberpfalz insgesamt 12.093 Schüler verloren, davon 5382 Grundschüler.

An den staatlichen Grundschulen wurden insgesamt 74 jahrgangskombinierte Klassen gebildet, in denen Schüler der 1./2., 2./3. oder der 3./4. Jahrgangsstufe miteinander unterrichtet werden. An den privaten Volksschulen existieren 11 jahrgangskombinierte Klassen.

Durch den großen Schülerrückgang sank die Zahl der Klassen auf 2.945, das sind 63 weniger als im Vorjahr.

Die Mindestschülerzahl pro Klasse beträgt entsprechend den Vorgaben des Kultusministeriums in der Grundschule 13, in der Hauptschule 15. Die zulässige Schülerhöchstzahl liegt bei 30 Schülern, in der 1. Jahrgangsstufe bei 29. In der Oberpfalz gibt es nur 33 Klassen (1,1 Prozent) mit diesen Höchstgrenzen, aber auch 108 Klassen (3,7 Prozent) mit bis zu 15 Schülern. In 35 Prozent aller Volksschulklassen sitzen nur 16 bis 20, in 43,5 Prozent 21 bis 25 Schüler.

Die durchschnittliche Schülerzahl in einer Grundschulklasse beträgt 22,48 Schüler, in einer Hauptschulklasse 20,5 Schüler.
11.09.09
Neumarkt: Fast zehn Prozent weniger
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