Amberg. Das passte einem 48jährigen Anwohner gerade gut in den Entsorgungsplan, dass am letzten Wochenende am Paradeplatz ein Bauschuttcontainer in der Innenstadt aufgestellt war.
Denn hier entsorgte er kurzerhand vier große Müllsäcke, was natürlich dann zu großer Verärgerung bei dem Bauherrn führte, der daraufhin die Polizei einschaltete.
Den findigen Beamten gelange es, im Abfall eine Krankheitsbescheinigung und weitere Hinweise sicherzustellen, die zu dem Verursacher führten, der angesichts der Beweislage seinen Handlungen auch zugeben musste.
Nun nahm er seinen Müll wieder zurück, wird ihn ordnungsgemäß entsorgen und sieht einem Bußgeld entgegen.
Mintraching. Am frühen Samstag-Morgen haben bislang Unbekannte einen Mercedes-AMG entwendet. Das Fahrzeug war mit einem „Keyless Go“-System ausgestattet.
Die Diebe nutzten die Dunkelheit aus, um gegen 3.30 Uhr das Fahrzeug aus der Einfahrt eines Einfamilienhauses Im Anger zu steheln. Der schwarze Mercedes AMG C63 hat einen Zeitwert im oberen fünfstelligen Eurobereich.
Nach den bisherigen Erkenntnissen überwanden die Täter das „Keyless Go“-System . Die Kriminalpolizei Regensburg bittet um Hinweise unter Telefon 0941/506-2888.
wie die meisten von Ihnen, werfe auch ich zum Jahreswechsel für den Bezirk Oberpfalz einen Blick auf das, was erreicht werden konnte, und insbesondere auf das, was uns in den kommenden Monaten beschäftigen und unsere Arbeit prägen wird. Dabei wird ein Aspekt deutlich: Der Bezirk Oberpfalz verstärkt sein Wirken – und zwar insbesondere in der Fläche.
Wie etwa im Kulturbereich: Es wird für den einzelnen in der schnellen und globalen Welt zunehmend schwieriger, die Flut der Nachrichten und Informationen einzuordnen und einen Überblick zu behalten. Umso wichtiger ist es, unsere eigenen Wurzeln zu kennen. Die Rückbesinnung auf die eigene Kultur und das regionale Brauchtum erfährt seit einiger Zeit eine gewisse Aufwertung. Nicht umsonst ist der Begriff „Heimat“ wieder in aller Munde und wird nicht gleichgesetzt mit antiquiertem Denken und Gefühlsduselei.
Auch die Oberpfalz hat eine reiche und vielfältige Kulturszene, die der Bezirk Oberpfalz mit seiner Kulturarbeit begleitet und dabei neue Anreize schafft. Ob Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen, Dirndlnähkurse, Volksmusikseminare oder Kindersingen – wir schaffen Identität. Das ohnehin schon reichhaltige Angebot der Bezirksheimatpflege soll im neuen Jahr noch weiter ausgebaut werden. Und wir wollen dieses Angebot verstärkt zu den Menschen in die Fläche bringen.
Dieser Gedanke, die Menschen vor Ort zu informieren und zu beraten, liegt auch einer ganz besonderen Neuerung dieses Jahres zugrunde: der Beratungsstelle Soziale Hilfen, die der Bezirk Oberpfalz geschaffen hat. Hier erhalten Sie Informationen zu allen Fragen rund um Eingliederungshilfe und Pflege, den Hauptaufgaben im Sozialbereich. Unsere Kunden müssen keine langen Fahrtzeiten nach Regensburg auf sich nehmen, sondern der Bezirk Oberpfalz kommt zu ihnen. Sie werden umfassend und kompetent vor Ort in den Landratsämtern und Städten beraten, wenn gewünscht sogar zu Hause. Dieser Dienst startete erfolgreich im Herbst, weitere Angebote folgen in den ersten Wochen des neuen Jahres.
Die umfassenden Zuständigkeiten – ambulant wie stationär – liegen nun seit diesem Jahr auch bei der Pflege bei den Bezirken. Die so genannten Verschiebebahnhöfe zwischen unterschiedlichen Behörden gehören damit der Vergangenheit an und der Leistungsempfänger erhält somit Hilfe aus einer Hand. Dies ist eine wirkliche Verbesserung für die Menschen.
Gerade im Bereich der Pflege warten auf unsere Gesellschaft aufgrund der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahren besondere Herausforderungen. Doch bedeuten mehr pflegebedürftige Menschen zwingend mehr Alten- und Pflegeheime? Ich denke nicht. Vielmehr werden wir innovative Ideen bei den ambulanten Wohnformen wie etwa betreutes Wohnen und Wohngemeinschaften weiterverfolgen und die entsprechenden Angebote – gerade auch in ländlichen Bereichen – ausbauen.
Einen Paradigmenwechsel vollzieht das Bundesteilhabegesetz, das die Leistungen für Menschen mit Behinderung regelt: Wir werden diese noch personenzentrierter gestalten, d. h. die individuellen Bedürfnisse und Wünsche jedes behinderten Menschen werden genauer als bisher definiert. So erhält er künftig eine passgenaue Hilfeleistung – zugeschnitten auf seinen ganz persönlichen Bedarf.
Ein neues Angebot, das geradezu revolutionär sein wird, haben wir in diesem Jahr auf den Weg gebracht: den Krisendienst für Menschen, die sich in einer akuten psychischen Ausnahmesituation befinden. Ein solcher Dienst wird in jedem Bezirk eingerichtet und ergänzt die Hilfeangebote der Regelversorgung etwa durch niedergelassene Ärzte und in Klinken. Die erfahrenen Fachkräfte des Krisendiensts werden rund um die Uhr erreichbar sein, und auch sie kommen zu den Menschen, wenn dies erforderlich ist. Ich hoffe, dass dieser Dienst in der Oberpfalz im Laufe des Jahres 2019 seine Arbeit aufnehmen kann. Denn damit verbessern wir die medizinische und psychosoziale Versorgung der Oberpfälzer Bevölkerung ganz enorm.
Auch im Gesundheitsbereich ist der Bezirk Oberpfalz seit vielen Jahren wohnortnah unterwegs und baut sein psychiatrisches Angebot in der gesamten Oberpfalz stetig aus. 2018 konnten die neuen Räumlichkeiten der Außenstelle in Amberg bezogen werden, und die medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz bieten hier nun optimale Versorgung in den Bereichen Erwachsenenpsychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie. Auch in den nächsten Jahren werden wir kräftig in die Außenstandorte Amberg, Cham und Weiden wie auch in die Standorte Regensburg, Wöllershof und Parsberg investieren.
Liebe Oberpfälzerinnen, liebe Oberpfälzer,
Sie erkennen an meinen Ausführungen: Der Bezirk Oberpfalz ist eine moderne Behörde, die neue Wege geht. Er bringt sein Angebot zu den Menschen vor Ort, er berät, hilft und unterstützt – egal ob im Kultur-, im Sozial- oder im Gesundheitsbereich. Ich kann Sie nur ermuntern: Nutzen Sie dieses Angebot und informieren Sie sich.
Der Bezirk Oberpfalz ist Partner der Menschen mit Behinderung und der sozial Schwachen und setzt sich für ihre Belange ein. Dabei muss klar sein: Menschenwürdiges Leben im Pflegefall und im Alter wie auch umfassende Teilhabe in der Gesellschaft und am Arbeitsleben gibt es nicht zum Nulltarif. Die Angebote und Leistungen kosten Geld. Aber es ist gut angelegtes Geld, denn es geht um unsere Mitmenschen mit Behinderung und mit Pflegebedarf.
Jeder von uns kann schnell in eine Hilfesituation kommen. Ein Unfall, eine Erkrankung, eine außergewöhnliche psychische Belastung können dazu führen, Empfänger von Gesundheits- und Sozialleistungen des Bezirks zu werden. In diesem Falle wünscht sich jeder, dass er die Hilfe erhält, die er benötigt. Und diese Hilfe gewährleistet der Bezirk Oberpfalz mit seinen über 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der gesamten Oberpfalz.
Mit dieser Zusicherung wünsche ich Ihnen ein gesundes, glückliches und friedvolles Neues Jahr!
die Crux mit der Zufriedenheit ist, dass jeder zufrieden sein möchte; wirklich Fühlen, dass man mit dem Erreichten zufrieden ist und das auch sein kann, das schaffen aber nur wenige. Vielleicht liegt es daran, dass uns oft die Zeit zum Innehalten und Reflektieren fehlt. Vielleicht liegt es aber daran, dass uns in der Hektik des Alltags der Blick für das Wichtige und Wesentliche abhandenkommt. Gerade am Ende eines Jahres sollten wir uns deshalb besonders Zeit dafür nehmen, um genau diesen Blick zu schärfen.
Die Oberpfalz kann mit dem Jahr 2018 sehr zufrieden sein. Als wirtschaftlich prosperierende Region mit einer Vielzahl erfolgreicher Firmen – ob groß oder klein - sind wir seit fast vier Jahren in Folge der Regierungsbezirk mit der niedrigsten Arbeitslosenquote Bayerns. Die Oberpfalz verfügt über hervorragende Bildungseinrichtungen, eine gut ausgebaute Infrastruktur, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und eine wunderschöne Natur. Sie ist eine lebens- und liebenswerte Heimat für 1,1 Millionen Menschen, die sich tagtäglich – egal, ob haupt- oder ehrenamtlich - mit unermüdlichem Fleiß und Einsatz einbringen und damit ganz entscheidend zum Erfolg und zur Attraktivität unseres Regierungsbezirks beitragen. Dafür, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, möchte ich Ihnen von Herzen danken. Sie sind der maßgebliche Grund, dass wir auch zum Ende dieses Jahres zufrieden, mit Dankbarkeit und ruhig auch ein wenig mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken können.
Mit Ablauf des Jahres 2018 endet ein für den Freistaat Bayern auch historisch sehr wichtiges Jahr: mit 200 Jahre Verfassungsstaat und 100 Jahre Freistaat wurden gleich zwei bedeutende Jubiläen - und damit Werte - gefeiert, die zum Wesensmerkmal unserer Demokratie geworden sind und von denen wir bis heute profitieren. Auch die Regierung der Oberpfalz hat sich an diesem Jubiläumsjahr beteiligt und alle Oberpfälzer Schülerinnen und Schüler zu einem Wettbewerb aufgerufen, an dem sich 77 Schulen mit fast 100 Projekten beteiligt haben. Der Wettbewerb hat uns auf besondere Weise vor Augen geführt, wie kreativ, nachhaltig und bewusst sich schon unsere Jüngsten mit dem Thema „Heimat leben und gestalten“ beschäftigen - und wie sehr sie ihre Heimat lieben.
2018 war auch deshalb ein besonderes Jahr, weil sich das Ende des 1. Weltkrieges zum 100. Mal jährte – und damit das Ende eines kollektiven Albtraumes, der das Leben der Menschen in Europa nachhaltig erschütterte. Wenn wir uns heute sicher und zufrieden fühlen, dann liegt das insbesondere daran, dass wir in Deutschland seit 73 Jahren in Frieden und Freiheit leben dürfen – so lange, wie keine Generation vor uns. Diese Errungenschaft haben wir der Europäischen Union zu verdanken. Dies ist ein unschätzbarer Wert, ein Geschenk, und es ist unser aller Verpflichtung, dieses an folgende Generationen weiter zu geben.
Zufrieden zu sein, das ist eben kein selbstverständlicher Dauerzustand, sondern bedeutet, dass man stets an diesem Ziel arbeiten muss. Als Regierung der Oberpfalz wollen wir auch in Zukunft unseren Beitrag dazu leisten, dass die Lebensqualität im Regierungsbezirk so hoch bleibt, wie sie ist, und dass sich die Menschen, die hier leben, weiterhin gut aufgehoben fühlen. Dafür setzten wir uns in den vielfältigsten Bereichen ein: Für Sicherheit, für Soziales, für die Wirtschaft, für Landesentwicklung, für Verkehr, für Planung und Bau, für Schulen, für Umwelt, Natur, Verbraucherschutz und – seit Ende des Jahres mit der Schaffung eines neuen Bereiches – auch wieder verstärkt für die Landwirtschaft. Seit August dieses Jahres ist zudem das für den ganzen Freistaat zuständige Mobilfunkzentrum bei uns angesiedelt, das im Rahmen des staatlichen Förderprogramms in Zusammenarbeit mit den Gemeinden für einen verbesserten Handyempfang in Bayern sorgen soll.
Gemeinsam wollen wir auch im nächsten Jahr für die Zufriedenheit der Menschen in der Oberpfalz arbeiten und das Beste für unseren Regierungsbezirk erreichen. Dafür brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung und, vor allen Dingen, ein solidarisches Miteinander. Insbesondere, weil es auch bei uns Menschen gibt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, denen es nicht so gut geht und die auf unsere Solidarität und Unterstützung angewiesen sind.
Auch 2019 werden wieder viele neue Herausforderungen auf uns warten. Packen wir sie gemeinsam an! Bevor es jedoch mit Schwung ins neue Jahr geht, genießen Sie die ganz besondere Jahreszeit. Finden Sie ein wenig Ruhe, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Familien und Ihre Freunde und lassen Sie auch für sich ein Stück Zufriedenheit zu.
Ich wünsche Ihnen allen für 2019 Glück, Erfolg, Gesundheit, Gottes Segen und – wenn möglich – auch ein bisschen mehr Zufriedenheit!
Ihr Axel Bartelt Regierungspräsident der Oberpfalz