Waldsassen. Sicher fühlte sich offenbar eine 43jährige Frau aus dem Landkreis Tirschenreuth, als sie am Freitagabend mit Betäubungsmitteln aus Tschechien zu Fuß die Grenze passierte.
Gegen 19.20 Uhr reiste die Frau in das Bundesgebiet aus Tschechien ein, im Gepäck etwas über zehn Gramm Metamphetamin. Um auf Nummer sicher zu gehen benutzte die Frau den Wanderüberweg bei Egerteich auf Schusters Sohlen.
Als die Frau ein Polizeifahrzeug in der Nähe sah, versuchte sie sich zunächst in einer schneebedeckten Wiese zu verstecken. Als die Polizeibeamten die Frau schließlich kontrollierten wurden die Betäubungsmittel im Schnee aufgefunden.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Frau nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Regensburg. Am Freitagmorgen wurde die Polizei wegen eines brennenden Autotransporters auf der Sinzinger Autobahnbrücke alarmiert- Es kam zu starken Verkehrsbehinderungen.
Das Fahrzeug war mit insgesamt acht Fahrzeugen beladen. Offenbar von einem Reifen ausgehend breitete sich der Brand auf das gesamte Gespann aus. Der Fahrer des Transporters konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen.
Zunächst wurde die Fahrbahn in Richtung Regensburg komplett gesperrt. Nachdem durch kleinere Explosionen Teile herumgeschleudert wurden und auch wegen der massiven Rauch- und Hitzeentwicklung musste dann auch die Gegenfahrbahn in Richtung Nürnberg gesperrt werden.
Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 9 Uhr an.
Der entstandene Sachschaden am Gespann und den geladenen Fahrzeugen wird vorläufig auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Darüber hinaus ist noch ein erheblicher Schaden an der Leitplanke und auch möglicherweise an der Fahrbahndecke zu erwarten.
Regensburg. Die Kripo ermittelt in zwei Fälle, in denen sich am Donnerstag jeweils ein bislang unbekannter Mann im Bereich Augsburger Straße und Simmernstraße Kindern näherte und den Kontakt zu ihnen suchte.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 12.15 Uhr, als sich ein unbekannter Mann in der Simmernstraße im Bereich Bischof-Wittmann-Straße einem Kind näherte und ein Stück Weg mit diesem zurücklegte. Als sich ein Radfahrer den beiden näherte, rannte der Mann nach Schilderung des Kindes unvermittelt davon.
Eine zweite Mitteilung gibt es zu einem ähnlich gelagerten Ereignis in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 14.45 Uhr im Bereich Augsburger Straße – Kriemhildstraße. Hier wurde ebenfalls ein Kind von einem Unbekannten angesprochen und letztlich begaben sich der Mann und das Kind in den Hofbereich zwischen der Augsburger Straße und der Kriemhildstraße und setzten sich auf eine Treppe. Nach kurzer Zeit stand der Mann auf und entfernte sich wieder.
Die beiden Kinder sind jeweils unter zehn Jahre alt und wurden nicht verletzt.
Nach den Beschreibungen könnte es sich in beiden Fällen um denselben Mann handeln:
mittleres Alter, eher kleinere Körpergröße, bekleidet mit dunkler Jacke und dunkler Hose, eventuell mit dunkler Stoffmütze und braunen Stiefeln. Der Mann sprach deutsch, möglicherweise mit bayerischen Dialekt
Hinweise an die Kripo Regensburg unter Telefon 0941/506-2888.
Regensburg. Bereits am letzten Montag meldete die Polizeiinspektion Regenstauf an der Bahnstrecke zwischen Regenstauf und Maxhütte-Haidhof den Fund eines toten „wolfähnlichen“ Tieres.
Das bayerische Landesamt für Umwelt veranlasste daraufhin eine erste Untersuchung des Tierkörpers und legte das Bildmaterial der Dokumentationsstelle des Bundes zum Thema Wolf zur Einschätzung vor. Demnach handelt es sich bei dem toten Tier um einen männlichen Wolf.
Zur Individualisierung des Rüden wurden genetische Proben genommen. Ergebnisse werden voraussichtlich in drei Wochen vorliegen. Nach den vorliegenden Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass es sich um einen Wildunfall im Bahnverkehr handelt.
Nach Bayern können jederzeit einzelne Wölfe zu- oder durchwandern sowohl aus dem Nordosten Deutschlands wie auch aus dem Alpenbogen. Jungtiere wandern bei Geschlechtsreife weite Strecken auf der Suche nach einem eigenen Territorium.