Schwandorf.Wie berichtet gelang Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Weide in der Nachtauf Dienstag auf Höhe der Anschlussstelle Schwandorf-Mitte die Festnahme eines mutmaßlichen Autodiebes.
Gegen den Mann erging zwischenzeitlich ein Untersuchungshaftbefehl.
Die Ermittler bitten Verkehrsteilnehmer, die durch die Hochgeschwindigkeits-Jagd selbst gefährdet oder geschädigt wurden, sich mit der Polizei unter Telefon 09621/890-0 in Verbindung zu setzen.
Schwandorf. Nach einer wilden Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagd mit der Polizei und einem Ramm-Manöver wurden in der Nacht zum Dienstag auf der Autobahn A93 bei Schwandorf zwei Polizisten und ein mutmaßlicher Autodieb verletzt.
Nach dem zusammenstoß versuchte der 39jährige ungarische Staatsangehörige noch zu Fuß zu flüchten, konnte aber nach der Abgabe von Warnschüssen festgenommen werden.
Gegen 23.15 Uhr entdeckten Beamte der Verkehrspolizei bei der Suche nach einem gestohlenen Auto einen verdächtigen BMW, der mit über 200 Stundenkilometern in Richtung Regensburg fuhr.
Der flüchtende BMW verließ an der Anschlussstelle Schwandorf Mitte die Autobahn, unmittelbar gefolgt von den Fahndern, die dabei das Anhaltesignal gaben.
Der Fahrer des BMW lenkte das Fahrzeug unmittelbar wieder auf die Autobahnauffahrt, weiter in Richtung Regensburg. Im Bereich der Auffahrt versuchten die Fahnder den Flüchtenden anzuhalten, wobei dieser in die Leitplanke geriet aber weiterfahren konnte.
Unmittelbar an der Einfahrt zur Autobahn wendete der Tatverdächtige um offensichtlich entgegen der Fahrtrichtung zu fahren. Als die Beamten dies erkannten, rammten sie den flüchtenden BMW seitlich, so dass die beiden Fahrzeuge an der Mittelleitplanke zum Stehen kamen.
Der Fahrer des BMW sprang daraufhin aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß über die Gegenfahrbahn, unmittelbar gefolgt von den Beamten. Dabei gaben die Beamten mehrere Warnschüsse in die Luft ab, wodurch der Flüchtende zum Stehenbleiben bewegt werden konnte. Der Mann, ein 39jähriger ungarischer Staatsangehöriger, konnte ohne weitere Gegenwehr festgenommen werden.
Durch das Geschehen erlitten die Beamten und der Festgenommene leichte Verletzungen. Der Tatverdächtige wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
An dem gestoppten BMW waren Kennzeichen aus dem Zulassungsbezirk Halle angebracht, die als gestohlen gemeldet sind.
Regensburg. In der ganzen Oberpfalz wurden am Sonntag in der Zeit von 20 bis 22 Uhr auf verschiedenen Autobahnparkplätzen und Rasthöfen Lkw-Kontrollen durchgeführt.
Bei den Kontrollen legten die Beamten ihr Augenmerk schwerpunktmäßig auf die Verhütung und Unterbindung von Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss, aber auch auf den technischen Zustand der Fahrzeuge, die Ladungssicherung und die Einhaltung der Gefahrgut- und Sozialvorschriften.
Die Einsatzkräfte überprüften ind er Oberpfalz und in Niederbayern insgesamt 539 Lkw-Fahrer auf ihre Fahrtüchtigkeit. Bei 36 Fahrern wurde eine Alkoholisierung festgestellt, die unter dem gesetzlichen Grenzwert von 0,5 Promille lag. 39 Fahrer überschritten den gesetzlichen Grenzwert, ihnen musste aufgrund ihrer zum Teil erheblichen Alkoholisierung die Abfahrt untersagt werden.
Außerdem wurden zwei Verstöße gegen das Sonntagsfahrverbot festgestellt. Bei einem Lkw-Fahrer wurde im Rahmen der Kontrolle eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden. Gegen einen Fahrer bestand ein Haftbefehl, den der Mann durch die Zahlung von 800 Euro abwenden konnte.
Cham. Am Sonntagmorgen kam es gegen 2.40 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 20 auf Höhe Weiding.
Ein 22jähriger Mann aus Furth im Wald wurde von einem VW-Polo erfasst und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die 25-jährige Fahrerin wurde an der Unfallstelle vom Kriseninterventionsteam betreut.
Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung des Unfallhergangs die Hinzuziehung eines Gutachters an.
Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße 20 komplett gesperrt und es erfolgte durch die Feuerwehren eine örtliche Umleitung.