"Nicht benachteiligen"

NEUMARKT. Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU muss sich auf eine angemessene und stabile Finanzierung verlassen können, und zwar auch nach dem Brexit, sagte MdEP Albert Deß.

Die Kürzungen für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), die damit zusammenhängen, müssen anteilmäßig auf alle EU-Bereiche aufgeteilt werden, forderte der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.


"Es muss sichergestellt werden, dass durch den britischen Austritt und die damit verbundenen Kürzungen zu keiner unangemessenen Beeinträchtigung der GAP in der EU-27 kommt", so Deß weiter. Die künftige GAP müsse auch weiterhin eine gemeinsame Politik sein, die auf der bewährten Zwei-Säulen-Struktur basiert. Intensive Forschung und Modernisierung der GAP-Instrumente seien von zentraler Bedeutung für die positive Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik.

Im Hinblick auf die Neugestaltung des künftigen Finanzrahmens fordert der Europaabgeordnete Albert Deß, dass die Gelder im EU-Haushalt noch effizienter und zielgerichteter ausgegeben werden. "Durch Optimierung und Vereinfachung können beispielsweise die Kosten für Bürokratie verringert werden. Neue Aufgaben und Herausforderungen, die die Europäische Ebene übernehmen soll, müssen durch zusätzliche Gelder finanziert werden. Dazu gehören beispielsweise die Flüchtlingspolitik oder auch die Sicherung des EU-Außenschutzes, oder anders ausgedrückt: Neue Herausforderungen - Neues Geld", so Deß.
16.11.17
Neumarkt: "Nicht benachteiligen"
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