"Nicht immer das Beste"
NEUMARKT. Der Bauernverband warnt vor Windkraft-Investoren, die im Landkreis einen angeblich "vom Bauernverband geprüften" Vertrag vorlegen.
Derzeit seien im Landkreis Investoren unterwegs, die sich Grundstücke für die Errichtung von Windkraftanlagen sichern wollen. Doch Vorsicht: "Nicht immer wollen sie das Beste für die Grundeigentümer und Landwirte", heißt es in einer Pressemitteilung am Donnerstag.
Der Bauernverband rät, Pachtverträge für geplante Windkraftanlagen kritisch unter die Lupe zu nehmen. "Seien Sie wachsam, wenn Ihnen jemand anders als der Bauernverband selbst einen angeblich vom Bauernverband geprüften Vertrag vorlegt. Solche Standardverträge des BBV mit Windkraftbetreibern gibt es nicht" sagt Thomas Bayerl, Geschäftsführer des BBV-Kreisverbandes.
Der BBV biete seinen Mitgliedern an, Verträge entsprechend zu prüfen. Keinesfalls sollte der "erstbeste angebotene Vertrag" unterschrieben werden. "Schließlich werden die Kinder dann beurteilen müssen, ob ihre Eltern einen guten Windkraft-Vertrag abgeschlossen haben", so Bayerl.
Es sollte auch immer ausreichend Zeit für eine sorgfältige Prüfung eingeräumt werden. Wenn Firmen und Betreiber auf eine Unterschrift drängen, sei Vorsicht geboten.
Weitere Informationen gibt es an der BBV-Geschäftsstelle unter Telefon 09181/266840.
02.02.12
Neumarkt: "Nicht immer das Beste"