Geld fließt weiterhin


Das Mehrgenerationenhaus wird auch weiterhin gefördert
Foto: Archiv
NEUMARKT. Das Neumarkter Bürgerhaus wird in das Nachfolgeprogramm "Mehrgenerationenhäuser II" aufgenommen. Das teilte Bundesministerin Dr. Kristina Schröder der Stadt mit.

Der entsprechende Brief ist an das Bürgerhaus zugestellt worden, hieß es in einjem Pressegespräch am Dienstag. Hier heißt es wörtlich "Ich freue mich sehr, dass Sie und Ihr Team mit von der Partie sind. Gemeinsam mit vielen ‚alten Mehrgenerationenhäusern und knapp 50 neuen Einrichtungen starten Sie im Januar 2012 in das Aktionsprogramm II."

Aus mehr als 600 eingereichten Bewerbungen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in Abstimmung mit den Bundesländern, die 450 Mehrgenerationenhäuser für das neue Bundesprogramm ermittelt. neumarktonline hat bereits am Donnerstag letzter Woche darüber berichtet (Bericht hier)

Oberbürgermeister Thomas Thumann zeigt sich erfreut über diese Nachricht. Dies sei Bestätigung dafür, "dass wir mit dem Bürgerhaus eine Einrichtung in unserer Stadt etabliert haben, die allen Generationen zugutekommt". Die erneute Auswahl als offizielles Mehrgenerationenhaus sei "eine erneute Auszeichnung der qualitätsvollen Arbeit, die im Bürgerhaus geleistet wird".

Drei weitere Förderjahre im Programm Mehrgenerationenhäuser II bedeuten für die Stadt Neumarkt einen Bundeszuschuss in Höhe von jährlich 30.000 Euro, also insgesamt 90.000 Euro aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Weitere 10.000 Euro pro Jahr bringt zukünftig die Stadt Neumarkt als Ko-Finanzierung ein.

Auch Bürgermeisterin Ruth Dorner freut sich über den erneuten Zuschlag. Schließlich war sie es, die vor über sieben Jahren den Anstoß für das Bürgerhaus im Stadtrat gegeben hat: Die Zusammenarbeit zwischen den Haupt- und Ehrenamtlichen sowie mit den Projektleitern klappe im Bürgerhaus sehr gut, sagte sie. Dadurch könne man ein breites Angebot für die Bürger bereitstellen, das von Beratung über Hilfestellungen bis hin zu Beteiligungsmöglichkeiten reiche.

Im Zusammenhang mit der Förderung dankt Dorner auch dem Bundestagsabgeordneten Alois Karl, der sich stets dafür eingesetzt habe, dass das Bürgerhaus erneut im Bundesprogramm berücksichtigt wird.

Inhaltlich setzt das Bundesfamilienministerium im Aktionsprogramm II die Schwerpunkte "Alter und Pflege", "Integration und Bildung", "Haushaltsnahe Dienstleistungen" sowie "Freiwilliges Engagement". Die Mitarbeiter des Bürgerhauses arbeitet bereits fleißig am Jahresprogramm 2012, um die Themenschwerpunkte umzusetzen, hieß es.

"Viele der im Programm vorgesehenen Schwerpunkte erfüllen wir bereits heute im Bürgerhaus, so zum Beispiel durch die Arbeit der Freiwilligenagentur oder durch das Interkulturelle Forum. In anderen Bereichen werden wir neue Projekte und Maßnahmen entwickeln und gemeinsam mit verschiedenen Partnerorganisationen umsetzen", so Ralf Mützel, Leiter des Bürgerhauses.

Seit Eröffnung des Bürgerhauses am 3. Oktober 2004 haben etwa 140 verschiedene Gruppen die Räume genutzt. Regelmäßig sind etwa 18 Organisationen, Vereine und Gruppen in die Ausgestaltung des Programms mit eingebunden. Im Jahr 2011 werden insgesamt 640 Einzelveranstaltungen im Bürgerhaus angeboten. Die Besucher- bzw. Nutzerzahl liegt mittlerweile bei etwa 16.000 für alle Angebote pro Jahr.
22.11.11
Neumarkt: Geld fließt weiterhin
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