"Meilenstein für Neumarkt"


Stießen mit Neumarkter Wasser auf den Vertragsabschluss an: Stadtwerke-Direktor Manfred Tylla, Oberbürgermeister Thomas Thumann, der 1. Vorsitzende des Zweckverbandes, Bürgermeister Max Knott und der Werksleiter des Zweckverbandes, Franz Herrler (von links)

NEUMARKT. Für Oberbürgermeister Thomas Thumann gehört der Abschluss des Vertrages mit dem Wasserzweckverband Laber-Naab zu den ganz großen Höhepunkten in der 116jährigen Geschichte der Trinkwasserversorgung in Neumarkt.

Dies bekräftigt er in einer Bürgerinformation, die an diesem Wochenende an alle Haushalte der Stadt verteilt wird. neumarktonline-Leser können sie natürlich schon jetzt hier herunterladen (PDF, 1,2 mb).

Nachdem zunächst die Verbandsversammlung der Laber-Naab-Gruppe diesem Vertrag zugestimmt hatte, bewilligte letzte Woche auch der Stadtrat mit sehr großer Mehrheit (wir berichteten) den Wasserlieferungsvertrag mit dem Wasserzweckverband Laber-Naab-Gruppe. Am Montag dieser Woche schließlich setzten Oberbürgermeister Thumann, Stadtwerkedirektor Manfred Tylla und der 1. Vorsitzende des Zweckverbandes Bürgermeister Max Knott ihre Unterschriften unter das Vertragswerk (wir berichteten), das Versorgungssicherheit für die Neumarkter Bürger für 50 Jahre bedeutet.

Die Stadt erhält dadurch jährlich eine Million Kubikmeter Wasser vom Zweckverband: Die Bemühungen der Stadt um ein zweites Standbein bei der Trinkwasserversorgung, die schon in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreichen, sind damit zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht worden.

Nachdem sich im letzten Jahr die Möglichkeit mit der Laber-Naab-Gruppe aufgetan hatte, führten Oberbürgermeister Thumann und Stadtwerkedirektor Tylla zahlreiche Gespräche mit den Vertretern des Wasserzweckverbandes, um eine gute Basis für die Zusammenarbeit zu legen. Eine Infofahrt für die Stadträte im Oktober 2010 sollte die Kontakte vertiefen. Zuletzt wurden die Vertragsdetails verhandelt, wonach die die Stadtwerke dem Wasserzweckverband einen einmaligen Baukostenzuschuss in Höhe von 10 Millionen Euro ausreichen, der zugunsten der Bürger wirkt, weil er den Abnahmepreis, den die Stadtwerke an den Zweckverband zahlen müssen, auf die gesamte Laufzeit von 50 Jahren reduziert.

Die Laber-Naab-Gruppe wird für die Belieferung eine Transportleitung vom Hochbehälter Hohenlohe bis in die Nähe von Eichenhofen erstellen. Die Neumarkter Stadtwerke werden dann den Übergabeschacht in der Nähe von Eichenhofen errichten und eine Transportleitung von dort bis zur Aufbereitung in der Miss bauen. Die Leitungslänge wird rund 20 Kilometer betragen, die Kosten der Stadtwerke für die Errichtung des Übergabeschachts und der Leitungen werden auf 7,5 bis 8,5 Millionen Euro geschätzt.

"Wir haben damit Zukunftssicherheit geschaffen, die weit über eine Generation hinausgeht", freut sich Oberbürgermeister Thumann über das rasche Zustandekommen der Zusammenarbeit.
08.04.11
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