"Energiepreis" überreicht


Michael Herteis und Peter Guttenberger von der Firmengruppe
Max Bögl erhielten aus den Händen von Staatssekretärin Katja
Hessel eine Urkunde und einen Scheck. Das Preisgeld soll an
eine gemeinnützige Organisation weitergereicht werden.
NEUMARKT. Eine Menge Geld einsparen, etwas für die Umwelt tun und dafür auch noch einen Preis bekommen - der Firma Bögl ist es passiert.

Das Sengenthaler Unternehmen wurde jetzt mit einem Anerkennungspreis des "Bayerischen Energiepreises" ausgezeichnet, weil das Unternehmen mit einem nachhaltigen Flottenmanagement bei seinen Fahrzeugen reisige Mengen Sprit einspart. Bei den Personenautos wurde der Verbrauch beispielsweise von 9,5 auf durchschnittlich sechs Liter und entsprechend auch der CO2-Ausstoß gesenkt.

Bis zu elf Prozent hat der Verbrauch insgesamt abgenommen, wenn man auf die rund 1800 Bögl-Fahrzeuge blickt, die täglich im Straßenverkehr teilnehmen - bei Super-Schwertransportern kann das schone ine ganze Menge ausmachen. Weitere 800 Bögl-Fahrzeuge sind ausschließlich auf Baustellen eingesetzt und werden im öffentlichen verkehr auf Tiefladern transportiert.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium würdigte mit dem Bayerischen Energiepreis seit der ersten Vergabe im Jahr 1999 "neue, kreative Ideen für intelligente Energienutzung". Staatssekretärin Katja Hessel überreichte jetzt im Anschluss an das 7. Symposium "Energie Innovativ" in Nürnberg einen Anerkennungspreis an das Sengenthaler Unternehmen.
Ausgezeichnet wurde das von Max Bögl in Kooperation mit der Tochterfirma Modern Drive Technology entwickelte Analysegerät MD Log für ein nachhaltiges und effizientes Mobilitätsmanagement. Dazu wurde innerhalb der Firmengruppe Max Bögl in den letzten zehn Jahren schrittweise ein nachhaltiges Flottenmanagement eingeführt, das heute zu einer Kraftstoffersparnis von bis zu 15 Prozent führt und zudem die Kosten sowie den CO2-Ausstoß senkt. Grundlage dieses Systems sind direkt aus dem Fahrzeug gewonnene Daten.

Angeschlossen sind alle straßenzugelassenen Flottenfahrzeuge. Die Elektronik des MD Log bereitet die Daten auf und überträgt sie per GPRS an eine internetbasierte Datenbank. Informationen wie Kraftstoffmenge, Drehzahl oder Beschleunigungswerte werden dort mittels eines Analyse-Tools präzise und tagesaktuell online ausgewertet.

Diese Informationen dienen als Basis für die Bewertung der Fahrweise und ermöglichen den Flotten- und Energiemanagern, bestehende Potenziale aufzudecken und konkrete Verbesserungsmaßnahmen vorzuschlagen. Dazu gehören gezielte Informationen, Spritspartrainings ebenso wie persönliche Gespräche mit Fahrern und vieles mehr.

Die Fahrer selbst können zudem ihre Daten online über Internet einsehen und so ihren eigenen Fahrstil überprüfen: Nach Ansicht der Firmengruppe ist das ein effektiver Ansatz zur Selbstkontrolle und Motivation.

"Mit MD Log haben wir es gemeinsam geschafft, den durchschnittlichen Verbrauch in unserer PKW-Flotte von 9,5 auf nahezu sechs Liter pro 100 Kilometer zu senken", so Peter Guttenberger, Gesamtleiter Transport und Geräte bei Bögl.
09.11.10
Neumarkt: "Energiepreis" überreicht
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