Feuerwehr gelobt


Die Berger SPD-Gemeinderäte lobten die Arbeit der Feuerwehren

NEUMARKT. Viel Lob und Anerkennung sprachen die Gemeinderäte der SPD Berg allen Feuerwehren und speziell der Stützpunktfeuerwehr aus.

Fraktionsvorsitzende Lisa Kienlein hatte ihre Kollegen sowie die Bürgermeister Helmut Himmler und Georg Späth ins Feuerwehrzentrum Berg geladen, um sich über Aufgaben, Arbeit, Ausstattung und anstehende Beschaffungen zu informieren und mit den Führungskräften der FFW Berg zu diskutieren.

Die Kommandanten Alois Braun und Joachim Klein führten die Sozialdemokraten durch das Gebäude mitsamt dem Luftschutzbunker und erläuterten die Ausrüstung der Wehr. Nach Aussagen Brauns leisten aktuell 133 Aktive und 18 Jugendliche bei der FFW Berg Feuerwehrdienst. Man habe zwar eine gute Personalsituation, trotzdem könne es mitunter bei Einsätzen während des Tages knapp werden – schließlich seien viele Leistungsträger außerhalb von Berg berufstätig und stünden nicht zur Verfügung.

Kreisbrandinspektor Michael Wittmann und Kreisbrandmeister Erwin Weikert erläuterten die Wichtigkeit der bestehenden Feuerwehrstruktur. Auch die Einrichtungen in Loderbach, Hausheim, Stöckelsberg, Sindlbach und Oberölsbach – allesamt gut ausgestattet – seien wegen der Ortskenntnis und dem Umfang der Aufgaben in Sachen Bradschutz und technische Hilfeleistungen unverzichtbar. Georg Späth und Norbert Nießlbeck betonten auch die gesellschaftliche Bedeutung der kleinen Ortsfeuerwehren und die Organisation von Verantwortung und Zusammenhalt in den Gemeindeteilen.

Zur Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeugs mit Kosten von rund 350.000 Euro erklärte Bürgermeister Himmler, dass die Beschaffung im kommenden Jahr vorbereitet und 2012 durchgeführt werden sollte. Rund ein Drittel der Kosten würden durch Zuschüsse des Staates und des Landkreises angedeckt. In der Angelegenheit werde er in Zusammenarbeit mit den Kommandanten einen breiten Konsens der Vernunft im Gemeinderat und der Feuerwehr anstreben.

Kulturreferent Hannes Stepper berichtete von der boomenden frühmusikalischen Erziehung in Berg. Zum Herbst 2011 solle das bestehende vorschulische Angebot auf die sechs- bis neunjährigen Kinder ausgeweitet werden. Dann beginne die Arbeit des Jugendsinfonieorchesters. Langfristig sei in Sachen musikalische Bildung mit etwa 400 Kindern zu rechnen.

Erna Späth betonte das umfassende Betreuungs- und schulische Angebot, das es inzwischen von der Kinderkrippe bis zu den verschiedenen Formen der Ganztagsschule und den kommunalen Nachmittagsangeboten gebe. Lisa Kienlein – Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat – will mit ihrer Gruppierung auch in den kommenden Jahren bestmögliche Angebote für Kinder und Jugendliche garantieren - einschließlich einem attraktiven Freizeitangebot für Jugendliche. Seit dieser Woche steht den Jugendlichen der in diesem Sinne geschaffene Skaterpark Berg als neue Sportgelegenheit zur Verfügung (wir berichteten).

Seniorenbeauftragte Anita Vogel arbeitet weiter an neuen Konzepten für die Seniorenarbeit in Berg. Mit der Nachbarschaftshilfe wurde inzwischen ein Ansatz eines entsprechenden Treffs in Berg gefunden, der auch auf andere Gemeindeteile ausgeweitet werden kann. Für die Senioren solle und müsse nach Aussagen des Bürgermeisters mehr getan werden und hierfür könnten auch die von den Bürgern finanzierten, aber wenig genutzten Räumlichkeiten der Feuerwehren genutzt werden.

Sehr erfolgreich laufen bereits seit Jahren die Veranstaltungen "Computern für Senioren" unter Betreuung von Gerd Meier und Hannes Stepper sowie das von Norbert Nießlbeck konzipierte und betreute "Seniorenschwimmen" im Berger Hallenbad.
16.09.10
Neumarkt: Feuerwehr gelobt
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