"Modellregion für Bayern"


Der Landkreis ist "Modellregion für Bayern" - im Herbst 2007 wurden dazu die Vereinbarungen unterzeichnet.

NEUMARKT. In der Abteilung Kreisentwicklung des Landratsamtes wurden im letzten Jahr eine Reihe wichtiger Projekte auf den Weg gebracht.

Landrat Albert Löhner konnte mit seinen Mitarbeitern und Abteilungsleiter Michael Gottschalk eine sehr positive Bilanz ziehen:

"Wir haben im letzten Jahr zukunftsweisende Projekte begonnen, die eine Weichenstellung für die Zukunftsregion Neumarkt darstellen und in den nächsten Jahren wichtige Impulse für eine weitere Aufwärtsentwicklung in unserem Landkreis liefern", sagte Löhner. So konnte mit der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg eine Machbarkeitsstudie zur energetischen Nutzung des Bioabfalls erarbeitet werden. Die Wirtschaftsförderung hat mit dem Umweltministerium das Pilotprojekt "Netzwerk für betrieblichen Umweltschutz" aufgebaut und bereits mit der zweiten Staffel erfolgreich abgeschlossen.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden auf Landkreisebene Informationen, Hilfen und Wege zum betrieblichen Umweltschutz zur Verfügung gestellt. Insbesondere sollen die Vorteile des betrieblichen Umweltschutzes wie Kostenreduzierung, Imagegewinn oder Förderungen aufgezeigt werden. Damit soll in kleinen und mittleren Unternehmen das Thema betrieblicher Umweltschutz als gemeinsame Herausforderung, in Partnerschaft/Kooperation (Betriebe und Staat), freiwillig und qualifiziert umgesetzt werden. Generell sollen sie für weitergehenden betrieblichen Umweltschutz, letztendlich für betriebliches Umweltmanagement, gewonnen werden.

Beim Netzwerk betrieblicher Umweltschutz handelt es sich um eine Interessengemeinschaft von Betrieben ("wo jeder das Rad nicht neu erfinden muss"), einer Zusammenarbeit von verschiedenen Unternehmen bei der Lösung von betrieblichem Umweltschutz ("über den eigenen Tellerrand wird hinaus geschaut"), einem Zusammenwirken der Netzwerk-Unternehmen mit dem "Staat". Mitmachen können alle interessierten kleinen und mittleren Unternehmen im Landkreis Neumarkt aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistung und Gastronomie.

Im Herbst 2007 wurden zusammen mit der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg und dem Umweltcluster Bayern die Weichen Richtung "Umweltlandkreis für ganz Bayern" gestellt

Landrat Albert Löhner unterzeichnete dafür im Landratsamt zusammen mit Prof. Dr. Michael Braun als Präsident der GSO Hochschule Nürnberg und Umweltclustersprecher Dr.E.h.Hans. G. Huber aus Berching eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zur Erarbeitung der erforderlichen wissenschaftlichen Grundlage.

Das Umweltcluster Bayern ist Teil der Allianz Bayern Innovativ, eine Initiative des bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur Verkehr und Technologie. Während eines Zeitraumes von zunächst fünf Jahren fördert das Umweltcluster die Vernetzung von Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft und den Behörden mit dem Ziel, den Wirtschaftstandort Bayern zu stärken. Im Fokus stehen insbesondere klein- und mittelständische Betriebe und der ländliche Raum. Bei der Betrachtung von Regionen sind neben der Umwelttechnologie auch Umweltschutz, Umweltprojekte und Umweltbildung zu berücksichtigen.

Um Regionen diesbezüglich zu evaluieren und um best-practice-Beispiele zu identifizieren wird das Projekt Cluster–Modell–Region aufgesetzt. Dafür wurde mit Unterstützung des Sprechers des Umweltclusters, Dr.E.h.Hans G. Huber aus Berching, und sehr zur Freude von Landrat Albert Löhner der Landkreis Neumarkt ausgewählt.
26.03.10
Neumarkt: "Modellregion für Bayern"
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