Anhörungsverfahren begann

NEUMARKT. Im Neumarkter Rathaus hat am Donnerstag das Anhörungsverfahren zu einem Autobahnanschluß Frickenhofen begonnen.

Beim ersten Termin waren die unmittelbaren Anlieger geladen, die für die geplante Maßnahme Grund abtreten müßten, sowie die "Vertreter öffentlicher Belange", wie Gemeinden oder der Bund Naturschutz.

Am Montag können dann alle Privatleute ihre Einwände vorbringen und begründen. Beim letzten Termine am 2. Juli sind schließlich jene Gegner dran, die juristischen Beistand haben.

127 Einwendungen gilt es in dem Verfahren zu erörtern, das von Eberhard Meisel und Bernhard Höppner von der Regierung der Oberpfalz geleitet wurde. Obwohl der Unmut bei einigen der direkten Anlieger groß war, liefen die Gespräche in betont schlicher Atmosphäre ab.

Von den Behörden und Vertretern öffentlicher Belange waren es vor allem Stadtbaumeister Rudolf Müller-Tribbensee und Landrat Albert Löhner, die sich für eine bladige Umsetzung der Pläne aussprachen.

Der massivste Widerstand kam von BN-Regionalreferent Helmut Schultheiß. Der Vertreter des Bundes Naturschutz kritisierte den landschaftspflegerischen Begleitplan, der keinen ausreichenden Schutz zum Beispiel für Vögel und Fledermäuse bedeute. Möglicherweise werde der Bund Naturschutz einen Musterprozeß vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof anstreben, hieß es.

Die Vertreter der Regierung konnten in Aussicht stellen, daß wenigstens der Lärmschutz für die Frickenhofener besser ausfallen könnte als bisher geplant.
26.06.08
Neumarkt: Anhörungsverfahren begann
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