Fußweg sanieren


Die CSU sah sich am Mariahilfberg um: Arnold Graf, Dr. Heinz
Sperber, Georg Lukas und Ruth Dorner (v.l.)
NEUMARKT. Eine Sanierung des Fußwegs zum Mariahilfberg ist nach Ansicht der CSU weit dringlicher als ein Anstrahlen der Kirche.

In einem Antrag der CSU-Fraktion wurde jetzt die Stadt um "organisatorische und finanzielle" Hilfe bei einer Komplett-Sanierung des Fußweges gebeten. Problematisch sind dabei die komplizierten Besitzverhältnisse zwischen Stadt, Kirchenstiftung St. Johannes, Kalvarienbergstiftung und Diözese.

Allerdings läßt die CSU keinen Zweifel daran, daß die "Vereinheitlichung der Besitzverhältnisse" - sprich der Kauf durch die Stadt - "sinnvollerweise, wenn überhaupt", erst nach der kompletten Sanierung erörert werden soll.

"Kirche und Kloster Mariahilfberg gehören zweifellos zu den weithin sichtbaren Wahrzeichen unserer Stadt Neumarkt", heißt es in dem von Fraktions-Vorsitzendem Dr. Heinz Sperber und Kulturreferent Arnold Graf unterzeichneten Antrag an die Stadt. Der Fußweg dorthin sei nicht nur ein sehr beliebter und viel begangener Weg, "er ist zweifellos auch ein für Geschichte und Gegenwart unserer Stadt markanter Weg".

Sperber und Graf sahen sich zusammen mit Bürgermeisterin Ruth Dorner und dem Höhenberger CSU-Ortsvorsitzenden Georg Lukas den Weg auf den Mariahilfberg vor Ort an.

Der Treppenweg von der Sturmwiese zu Kloster und Kirche und der Hangweg vom oberen Parkplatz zu Kloster und Kirche befänden sich zum Teil in einem "sehr schlechten, unansehnlichen und wegen des maroden Geländers auch gefährlichen Zustand", obwohl er von Mitgliedern des Mariahilfbergvereins "sehr zuverlässig gekehrt und im Winter sogar geräumt wird", hieß es.

Bei einer Sanierung des Weges werde sicherlich auch der Mariahilfbergverein seine Mithilfe anbieten. Deshalb schlägt die CSU vor, zuerst einmal zusammen mit allen Betroffenen und Beteiligten die Ziele und Kosten der Generalsanierung zu ermitteln, die Zuständigkeiten festzulegen und einen Zeitplan aufzustellen.

Und dies sollte bald in Angriff gnenommen werden, denn die Vorbereitungen und die Sanierung selbst werden eine beachtliche Zeit in Anspruch nehmen, heißt es in dem CSU-Antrag.

Die umstrittene Beleuchtung der Mariahilfkirche mit Strahlern (wir berichteten mehrfach) liegt aus CSU-Sicht vorerst auf Eis. Sie sei zwar "durchaus wünschenswert, aber auch problematisch" - und die Sanierung des Weges wäre weitaus dringlicher, hieß es.
10.06.08
Neumarkt: Fußweg sanieren
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