Löhner ist Kandidat der CSU


Landrat Albert Löhner mit Gattin, flankiert von den Neumarkter Parteispitzen: Bundestagsabgeordneter Alois Karl, CSU-Kreisvorsitzender Albert Füracker, Staatssekretär Hans Spitzner und Europa-Abgeordneter Albert Deß.
Fotos: Erich Zwick

Landrat Albert Löhner bei der Stimmabgabe.


Binnen weniger Minuten hatte der Wahlausschuss die Stimm-
zettel ausgezählt.


Erster Gratulant: Bundestagsabgeordneter Alois Karl; links Heidi
Rackl; dazwischen Maximilian Federhofer.


Ein "Spaßvogel" wählte "allen Ernstes" Gabriele Pauli als
Kandidatin.


"Fit für unseren Landkreis", steht auf der Pelerine, die der
radelnde Landrat Albert Löhner von Albert Füracker verpasst
bekommt. Dahinter amüsiert sich MdL Hans Spitzner.


Blumen für die "First Lady" des Landkreises
NEUMARKT. Eingeladen war zwar zur "Kreisvertreterversammlung zur Nominierung des Landratskandidaten für die Kommunalwahlen 2008", doch die Zusammenkunft der 194 Delegierten hatte eher den Charakter eines harmonischen Familienabends: Von vorneherein war klar, dass wohl der bisherige Amtsinhaber Albert Löhner wieder das Krönchen aufgesetzt bekommen würde und die "Zeremonie" nur von der Satzung her diktiert war. So wurde der "Haudegen Löhner" mit 92 Prozent der Stimmen erneut ins Rennen geschickt.

Insgeheim wird er wohl dankbar gewesen sein, dass er auch elf Gegenstimmen "einfuhr", sonst hätte das Ergebnis zu sehr nach DDR-Wahlen "gerochen". Drei Stimmen waren ungültig und über drei weitere wird er sich wohl amüsiert haben: Mit Hans Bradl erhielt ein Kandidat aus früheren Zeiten eine Stimme, Albert Löhners "rechte Hand", Michael Gottschalk, bekam ebenfalls ein Votum und die Fürther Landrätin Gabriele Pauli wurde von einem Spaßvogel "einstimmig" favorisiert.

Deren Vorschlag, die Ehen nach sieben Jahren auf den Prüfstand zu stellen, beschäftigte auch Staatssekretär Hans Spitzner in seinem Grußwort. Er bezog sich auf den künftigen Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein, der die "Parteifreundin" der Psychiatrie überantworten möchte, wofür er den ungeteilten Beifall der in der Mehrzahl verheirateten Delegierten - auch die ledigen durften artig mitapplaudieren - gezollt bekam.

CSU-Kreisvorsitzender Albert Füracker hatte in seiner Einladung nicht vergebens an die "Geschlossenheit der CSU im Kreisverband" appelliert - alle kamen und füllten den Saal des Johanneszentrums bis auf den sprichwörtlich letzten Platz; allen voran die Mandatsträger: neben dem bereits erwähnten Hans Spitzner der Europaabgeordnete Albert Deß, der Bundestagsabgeordnete Alois Karl, um nur einige zu nennen.

"Die Zukunft des Landkreises Neumarkt" war Landrat Albert Löhner als Thema seines "Bewerbungsvortrags" vorgegeben, aber bei ihm hat die Zukunft längst begonnen, weil er auf dem Erreichten aus der Vergangenheit und der Gegenwart aufbauen kann. Eines seiner Hauptanliegen ist die "Steigerung der Lebensqualität", damit sich die Bürger in ihrem Landkreis wohl fühlen, damit sie hier bleiben können, weil sie hier bleiben wollen. Deshalb sind ihm die Sicherung von Arbeitsplätzen, der gesellschaftlichen Strukturen und der Familienfreundlichkeit nach wie vor Hauptanliegen.

"Optimismus ist Pflicht", gab er als Devise für die "lebens- und liebenswerte Region Neumarkt" aus, in der "Profil, Kompetenz und Herz" ganz groß geschrieben werden.

So ganz nebenbei zauberte er noch eine Idee aus dem Ärmel, mit der der Tourismus auf Touren gebracht werden soll: Der Badesee in der Schlieferheide soll ein Naherholungsmagnet, ein "Highlight" der besonderen Art, werden.

Ist das eine seiner "hochfliegenden Visionen", denen er nur deshalb nachhängen kann, weil er auf verlässliche Mitarbeiter bauen kann? Andere hätten für solche Visionen schon gar keine Zeit, konnte er sich einen Seitenhieb (auf wen wohl?) nicht verkneifen.

Von der Schlieferheide nach Europa spannte MdEP Albert Deß einen Bogen und überbrückte damit die Zeit der Stimmenauszählung, die in einem tosenden Beifall für den ohne Gegenkandidaten Gewählten gipfelte. Als erster gratulierte Bundestagsabgeordneter Alois Karl dem Frischgekürten, daran schlossen sich die Parteifreunde, an ihrer Spitze Kreisvorsitzender Albert Füracker, an.

Mit einem Umtrunk und einer Brotzeit mit Produkten aus der Region endete die Kreisvertreterversammlung als "Kreisfamilienfeier".
Erich Zwick
22.09.07
Neumarkt: Löhner ist Kandidat der CSU
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