Neumarkt trauert


Bürgermeister Erich Bärtl   †  
NEUMARKT. Die Stadt Neumarkt trauert um Bürgermeister Erich Bärtl. Er verstarb am Mittwoch-Mittag im Neumarkter Klinikum im Alter von 58 Jahren an einer schweren Krankheit (wir berichteten in einer Eil-Meldung). Tiefe Betroffenheit auch bei der Neumarkter Polizei und der CSU.

Oberbürgermeister Thomas Thumann hat mit tiefer Betroffenheit am Mittag die Nachricht vom Ableben seines Stellvertreters, Bürgermeister Erich Bärtl, erhalten. "Der Tod von Erich Bärtl erfüllt mich mit großer Trauer und ist sehr schmerzlich für mich und die gesamte Stadt Neumarkt" war die erste Reaktion des Oberbürgermeisters.

Bärtl war seit 1984 Mitglied des Stadtrates und war hier in vielen Funktionen tätig. Besonders hervorzuheben sind sein großartiges Engagement für die Städtepartnerschaft mit der Stadtgemeinde Mistelbach, für die er als Referent seit 1993 tätig war, sagte Thumann. In vielen Senaten und Ausschüssen brachte er seine Erfahrung und sein kommunalpolitisches Wissen ein. Seit 2003 war er stellvertretender Bürgermeister der Stadt Neumarkt. Seit dem Jahr 2002 war Bärtl auch Mitglied des Kreistages.

"Ich persönlich habe einen zuverlässigen Stellvertreter, einen vertrauensvollen Partner, ich möchte behaupten einen guten Freund verloren. Die Stadt Neumarkt verliert mit dem Tod Erich Bärtls einen geradlinigen, ehrlichen und außerordentlich beliebten Kommunalpolitiker" sagte OB Thumann. "Unsere tiefe und aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Ehefrau und seinen drei Söhnen mit ihren Familien."

Erschütterung auch bei der Neumarkter Polizei: " Die Kollegen und ich sind tief betroffen", sagte Polizei-Chef Helmut Lukas. Erich Bärtl war als Polizeihauptkommisar viele Jahre lang als Ermittler bei der Neumarkter Polizei tätig und führte die "Zivile Einsatzgruppe (ZEG) in Neumarkt ein, die er auch leitete.


Erich Bärtl (links) bei seiner Vereidigung...


... im Gespräch mit Vertretern Mistelbachs...


... und bei der Vereidigung des neuen Oberbürgermeisters.
Mit Bestürzung und tiefer Betroffenheit mußte man auch in der CSU die Nachricht vom Tod "unseres sehr geschätzten Fraktionskollegen" und Bürgermeisters Erich Bärtl entgegennehmen, hieß es am Nachmittag von Fraktionsvorsitzendem Ferdinand Ernst und Stadtverbands-Chef Helmut Jawurek:

"Erich Bärtl war uns ein sehr aktiver politischer Weggefährte. Vielen von uns war er aber darüber hinaus vor allem ein persönlicher Freund. Mit großer Tat- und Schaffenskraft hat er sich stets zum Wohle seiner Neumarkter Heimat eingesetzt. Seine 23jährige Stadtratstätigkeit, der 2004 durch die Berufung zum Bürgermeister noch mehr Gewicht beigemessen wurde, ist Zeugnis seiner vielseitigen Arbeit.

Viele Jahre ruhten auf seinen Schultern als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU zusätzliche Aufgaben.

Immer fand jeder Bürger bei ihm ein offenes Ohr. Zum kleinen Mann suchte Erich Bärtl genau so den Kontakt wie zum Unternehmer. Gerne pflegte er in Veranstaltungen jeder Art den Kontakt zu seinen Mitmenschen. Dort war er immer herzlich willkommen, war er doch immer ein begehrter und kompetenter Ansprechpartner.

Sein großer Rückhalt in der Bevölkerung und seine außerordentliche Beliebtheit basierten auf seinem persönlichen Einsatz für die Anliegen seiner Mitbürger. So war er tief verwurzelt in der Bevölkerung und als bürgernaher Politiker über alle Parteigrenzen hinweg geschätzt. Zusätzlich hat er als Partnerschaftsreferent über Jahre hinaus mit Menschen aus unserer Partnerstadt Mistelbach vielfältige und dicke Bande geknüpft.

Seine stete Einsatzbereitschaft waren nicht nur in seinem Beruf als Polizist Zeugnis seiner Pflichterfüllung. Auch politisch war er immer bereit Verantwortung zu übernehmen und zu tragen.

Bis zuletzt sprühte er voll Tatendrang und hatte ehrgeizige Ziele und Aufgaben vor Augen. Als leidenschaftlicher Kämpfer wollte er diese auch realisieren.

Unsere Fraktion und unsere Partei verlieren durch den Tod von Erich Bärtl einen treuen, verlässlichen, engagierten Mitstreiter und einen beliebten und außerordentlich erfolgreichen CSU-Kommunalpolitiker. Er hat sich große Verdienste für die CSU und die Stadt Neumarkt erworben.

Wir trauern mit seiner Frau und seiner Familie.
13.06.07
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