Gemeinsames Ganzjahres-Bad


Bald gemeinsam ? Das Neumarkter Freibad...


...und das Hallenbad
NEUMARKT. OB Thomas Thumann forciert eine mögliche Zusammenlegung von Hallen- und Freibad in Neumarkt.

Der Arbeitskreis für eine mögliche Zusammenlegung von Hallen- und Freibad soll bereits demnächst seine Arbeit aufnehmen. Dies hat Oberbürgermeister Thomas Thumann in der Abteilungsleitersitzung in dieser Woche festgelegt, hieß es am Dienstag aus dem Rathaus. Daher habe er Stadtwerkedirektor Manfred Tylla mit der Vorbereitung beauftragt.

Schon letzte Woche hatte er mit Landrat Albert Löhner über einen baldigen Beginn des Arbeitskreises gesprochen und um die Nennung von Teilnehmern aus dem Landratsamt gebeten. Nachdem diese nun bekannt sind, soll das erste Treffen demnächst stattfinden. Der Arbeitskreis soll dabei auf Verwaltungsebene die Situation analysieren, Details klären und ein Konzept erarbeiten. Mit dabei sind die Kämmerer, Verwaltungsdirektor Hans Ried auf Landkreisseite und Leitender Verwaltungsdirektor Josef Graf von Stadtseite, und Stadtwerkedirektor Tylla sowie weitere Vertreter aus Landkreis- und Stadtverwaltung.

Die Idee eines Arbeitskreises zu diesem Thema war schon Ende 2005 in einer Besprechung von Landrat Albert Löhner und Oberbürgermeister Thomas Thumann entstanden. Wegen der vielen anderen anstehenden Themen in der Stadt war dessen Einsetzung allerdings auf Anfang 2007 verschoben worden.

"Aus meinen Gesprächen mit Landrat Löhner entnehme ich, dass wir durchaus von einer gemeinsamen Basis ausgehen können", so Oberbürgermeister Thumann. Entscheidend werde jedoch sein, wie die Zusammenlegung aussehen soll, wie die Trägerschaft gestaltet wird und welche Bedingungen damit verbunden sind. Auch die Frage der baulichen Maßnahmen und damit der möglichen Kosten bis hin zur Parkplatzfrage spielten eine Rolle. Und nicht zuletzt müsse es eine finanziell und räumlich umsetzbare Lösung geben.

Für einen gemeinsamen Betrieb sprächen dabei zahlreiche Aspekte, vor allem seien dabei Synergieeffekte zu erwarten. Diese würden von der Energieversorgung über die Personalsituation bis hin zu einheitlichen Strategien und Vermarktungsmöglichkeiten reichen.

Zuvor müssen allerdings zahlreiche Fragen geklärt werden, etwa die der Finanzierung, der Kostenaufteilung und der Abwicklung des Badebetriebs. Auch die Frage nach möglichen Erweiterungs- und Parkplatzflächen spiele dabei eine Rolle. Hier habe die Stadt im Herbst 2006 mit dem Erwerb des Grundstücks "Watte Richter" auch materiell eine Voraussetzung für die Überlegungen zu einer gemeinsamen Zukunft von Hallen- und Freibad geschaffen.

Ziel aller Beteiligten müsse es aus Sicht von Oberbürgermeister Thumann sein, "für Neumarkt und den Landkreis ein Ganzjahresbad mit einem attraktiven Angebot zu schaffen, das dann auch für die Benutzer bezahlbar ist". Denn eines sei jetzt schon absehbar: Viele Bürger würden dieses Vorhaben begrüßen.

"Wenn ich alleine die Besucherzahlen unseres Freibades sehe, dann kann man schon sagen, dass hier eine große Nachfrage vorhanden sein dürfte", sagte Thumann. Zudem zeige die Herkunft der Besucher des Freibades jetzt schon, dass es sich um ein sehr beliebtes und attraktives Bad für viele auch aus der Umgebung handelt - allerdings eben nur von Mai bis September. "Wenn wir zusammen mit dem Landkreis ein ganzjährig geöffnetes Bad auf die Beine stellen könnten, wäre dies sicher ein Besuchermagnet und ein Gewinn für Landkreis und Stadt", meint Thumann.
23.01.07
Neumarkt: Gemeinsames Ganzjahres-Bad
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