Strapazierte Lachmuskel


Die Woffenbacher Theatergruppe nach dem schier nicht enden wollenden Schlußapplaus.


Der "Gendarmen-Muckl" ganz in seinem Element.


Turbulente Ereignisse, ausgeheckt von Muckls Freunden, brin-
gen diesen ganz schön auf Trab.
NEUMARKT. "Es darf gelacht werden", heißt die Devise des Woffenbacher Bauerntheaters, seit sich im Jahre 1973 zum ersten Mal der Bühnenvorhang hob. "Es muss gelacht werden" - anders ging's gar nicht bei der Premiere des 2006er Stückerls "Der Gendarmen-Muckl" im Gasthaus "Zur Au".

Die Akteure können sich sicher sein, dass zu ihrer "Uraufführung" alles kommt, was in Woffenbach und darüber hinaus Rang und Namen hat. Freilich wurde diesmal Bundestagsabgeordneter Alois Karl vermisst, der in seiner Eigenschaft als Oberbürgermeister kaum eine Premiere ausgelassen hat. Diesmal ließ er sich mit Gattin Hildegard entschuldigen.

Dafür war "Stammgast" MdL Herbert Fischer, der mit seiner Anneliese in der ersten Reihe sitzen durfte, "sichtbehindernd" anwesend. Weiter wurden noch erspäht: CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst, SPD-Stadtrat Karl-Heinz Brandenburger, Künstler Alfons Dürr mit Gattin, Brauerei-Juniorchef Franz X. Glossner und Woffenbacher Vereinsvorsitzende.

Wolfgang Vögerl war die Rolle des Nepomuk - ein vertrottelter Dorfpolizist - auf den Leib geschneidert. Er jammerte seiner Frau (Maria Fersch) vor, dass tagein, tagaus nichts passiert, was seinen kriminalistischen Scharfsinn hätte herausfordern können. Dieser Unzufriedenheit wollten seine Freunde mit ein paar Tricks Einhalt gebieten: sie erfanden einfach "Delikte", die den "Muckl" auf Trab bringen.

Als dann tatsächlich etwas Ernsthaftes passiert, fühlt sich der übereifrige Polizist hinters Licht geführt und lässt die Dinge laufen. Am Ende siegt doch seine Dienstauffassung - Muckl schnappt den Täter, macht ihn dingfest und sorgt wieder für eine heile Welt.

Unter der Regie von Reiner Götz und Günther Mößl sorgen auf der Bühne neben Muckl und seiner Frau für Heiterkeit: Franz Vögerl, Christa Fink, Claudia Inzenhofer, Chistian Waffler, Karl-Heinz Nißlbeck, Rainer Götz und Margit Blomenhofer. Der langanhaltende und herzliche Beifall bewies, dass sie wieder - wie die Gründer anno 1973 mit dem "Kreuzhof-Bauern" - ins Schwarze getroffen haben.

Weitere Aufführungen sind bis 25. November, jeweils um 19.30 Uhr im Gasthaus "Zur Au". Karten gibt's im Vorverkauf bei Uhren-Stang in der Rosengasse in Neumarkt.
06.11.06
Neumarkt: Strapazierte Lachmuskel
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