Protest gegen Gebührenerhöhung

NEUMARKT. Die Freie Liste Zukunft will an einem Info-Stand über die "zahlreichen Gebührenerhöhungen der Stadt" informieren.

Das wurde in einer Mitgliederversammlung am Dienstagabend beschlossen. Die bereits erfolgten "oder kurz bevorstehenden" Gebührenerhöhungen reichten von Strom über Gas, Wassergebühren, Eintrittspreisen ins Freibad und Gebühren im öffentlichen Nahverkehr bis hin zum Bierpreis. Lediglich Freibier, "unter anderem für die Mehrheit der Stadträte", sei nicht teurer geworden, meinte ein Besucher ironisch.

Der Informationsstand soll am Samstag, 16.September, ab 9.30 Uhr in Rathausnähe aufgebaut werden.

Die Mitglieder von FLitZ sehen bei den Gebührenerhöhung einen direkten Zusammenhang zu den geplanten Großprojekten in Neumarkt. Die "mindestens 60 Millionen Euro für Projekte am Unteren Tor" müßten ja irgendwo herkommen.

Der ständig zunehmende Griff in die Tasche sei von vielen Bürgern nicht mehr verkraftbar, sagte Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky.

Wie teuer Stadthalle, Dammstraße, Tiefgaragen und Fischer-Skulpturen-Pfad genau kommen werden, wisse "nicht mal die Stadtspitze selbst", so Stadtrat Johann Glossner.

Den Neumarkter Bürgern soll in einer Unterschriftenaktion die Möglichkeit gegeben werden, die "CSU/UPW/SPD-Mehrheit" im Stadtrat zur "Mäßigung in Bezug auf geplante Großprojekte" aufzufordern.
06.09.06
Neumarkt: Protest gegen Gebührenerhöhung
Telefon Redaktion

Merz

Burgis

Landratsamt


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