Neues Motto und neuer Weg

NEUMARKT. Kaum ist das Frühlingsfest vorüber, denken die Verantwortlichen vom Festausschuss schon an das Volksfest vom 11. bis 21.August.

Dessen Mitglieder haben bei ihrer Sitzung bereits einige wichtige Eckpunkte für das Volksfest 2006 festgelegt. So wurde das diesjährige Motto diskutiert und schließlich formuliert: „Neumarkt in Bayern – Von den Pfalzgrafen bis zur Neuzeit“.

Außerdem wurde nun bestätigt, dass der Vorschlag, den Zug in den Festplatz zu führen und dort aufzulösen, realisiert werden kann. "Das bedeutet eine gehörige Aufwertung und Bereicherung für den Volksfestsonntag", ist Oberbürgermeister Thomas Thumann sicher. "Der Festausschuss hat damit die Weichen dafür gestellt, dass die Verbindung zwischen Volksfest und Volksfestzug noch deutlicher zum Tragen kommt". In der Vergangenheit sei dies ja oft ausgeblieben, da der Festzug in der B299 bereits aufgelöst wurde. Fahrzeuge und deren Teilnehmer hätten sich dann eher verstreut.

Jetzt könne man durch die neue Wegstrecke des Festzuges auf den Festplatz Teilnehmer und Besucher auf den Volksfestplatz führen. Auch das Motto, das der Festausschuss gewählt hat, fand Thumann sehr gelungen: "Es lässt viele Möglichkeiten für die teilnehmenden Gruppen und Vereine, Ideen zu entwickeln, um die Geschichte Neumarkts anschaulich und plakativ darzustellen. Ich erwarte daher einen attraktiven und abwechslungsreichen Festzug".

Im Anschluss an die Sitzung des Festausschusses wurden auch im Rahmen des sogenannten „Großen Festausschusses“ zahlreiche Vertreter von Vereinen, Gruppen und Verbänden über diese Neuerungen informiert. Dabei haben sich viele von ihnen bereit erklärt, wieder am Festzug teilnehmen zu wollen und sich Gedanken über die Umsetzung des Mottos zu machen.

Auch Festreferent MdL Herbert Fischer, der das Motto als gelungen bezeichnete, sieht darin eine gute Möglichkeit, dass gerade historische Darstellungen den Festzug aufwerten können. Darüber hinaus will er mit Bürgermeistern aus den Nachbargemeinden im Gespräch bleiben, da auch diese mit historischen Darstellungen am Festzug teilnehmen sollen. Gerade im Hinblick auf die Gründung des Königreichs Bayern vor 200 Jahren sei ein geschichtliches Thema für den Neumarkter Volksfestzug gut geeignet. Er regte darüber hinaus an, dass auch Oberbürgermeister und Bürgermeister sowie Stadträte möglicherweise in historischen Gewändern am Festzug teilnehmen könnten.

Der Weg des Festzuges wird zum großen Teil beibehalten. Neu wird die Hineinführung des Festzuges von der B 299 (Kurt-Romstöck-Ring) in den Festplatz sein. Dort soll auch im oberen Bereich beim Weinzelt eine kleine Tribüne errichtet werden, auf der die Ehrengäste Platz nehmen, nachdem sie ihre Kutschen verlassen haben.

So können die nachfolgenden Wagen noch an den Ehrengästen vorbeiziehen und anschließend über die Rotbuchenstraße, Woffenbacher Straße, Nürnberger Straße und B299 zurück zum Ausgangpunkt beim alten Bauhof gelangen. Die Fußgruppen sollen sich dagegen bereits auf dem Festplatz auflösen. Wobei auch vorgesehen ist, dass Fußgruppen, die sofort zurück zum Ausgangspunkt am alten Bauhof kommen wollen, diesen über die Heubrücke erreichen können.

Die Feuerwehr wird beim Festzug im Bereich des Volksfestplatzes zahlreiche Absperrungen vornehmen und dafür sorgen, dass ausreichend Platz für die durchfahrenden Wagen vorhanden ist.
12.05.06
Neumarkt: Neues Motto und neuer Weg
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