„Dankbar für Ergebnis“

OB Markus Ochsenkühn (2. v. r.) begrüßt die Mitglieder der neuen CSU-Stadtratsfraktion
Foto:Florian Basel
NEUMARKT. Während man sich auf Landkreisebene wegen der verlorenen Landrats-Wahl fetzt, wählten die Neumarkter CSU-Stadträte die Fraktionsspitze.
Der Streit innerhalb der Landkreis-CSU wurde schon kurz vor der Wahl deutlich, als ein Vorstandsmitglied kurzerhand die Partei verließ (
wir berichteten). Nach der Wahl wurden dann von verschiedenen Gruppen in der Partei mehr oder weniger öffentlich nach Schuldigen für die Pleite bei der Landrats-Wahl gesucht.
Bei der ersten Sitzung der auf 17 Mitglieder gewachsenen CSU-Stadtratsfraktion in Neumarkt ging es dagegen eher friedlich zu.
So wurde die bisherige Fraktionsspitze um ihren Vorsitzenden Peter Ehrensberger und die beiden Stellvertreter Lissy Walter und Ferdinand Ernst einstimmig wiedergewählt. Als neuen dritten „Vize“ – ein solcher steht der Fraktion wegen ihrer höheren Anzahl an Mitgliedern zu – beriefen die CSU-Stadträte ebenfalls ohne Gegenstimme Luis Urban in den Vorstand. „Wir wollen damit ganz bewusst der jungen Generation eine Stimme in der Fraktionsspitze geben“, sagte Ehrensberger.
Anschließend bedankte sich der alte und neue Vorsitzende bei den ausgeschiedenen CSU-Stadträtinnen Elfriede Meier und Pedra Wittmann für ihre langjährige Arbeit in der Stadtpolitik - wobei Pedra Wittmann nach vielen Jahren als UPW-Stadträtin erst vor einem halben Jahr zur CSU gewechselt war. Außerdem hieß der Vorstand die vier neuen Fraktionsmitglieder – Hildegard Naumann, Susanne John, Prof. Dr. Bettina Rau und Bernhard Dörfler – willkommen.
Danach richtete Ehrensberger seinen Blick in die Zukunft. „Wir als CSU sind überaus dankbar für das tolle Ergebnis bei den Stadtratswahlen und das damit verbundene große Vertrauen in unsere Arbeit.
Ein Plus von 60.000 Stimmen und vier Stadtrats-Sitzen im Vergleich zur Kommunalwahl 2020 bedeute mehr Verantwortung für die Anliegen der Neumarkter, sagte Ehrensberger. Diese Aufgabe wolle man mit Mut und Optimismus angehen.
01.04.26
Neumarkt: „Dankbar für Ergebnis“