Meldungen aus der Oberpfalz
Regensburg. Am Dienstag-Abend erreichten die Polizeieinsatzzentrale mehrere Mitteilungen, die ein Körperverletzungsdelikt in einer Wohnung während eines laufenden YouTube-Streams beschrieben.
Dabei soll ein Mann in einer Wohnung einen anderen Mann schlagen. Beide hatten zuvor offenbar Alkohol getrunken. Der 20jährige Tatverdächtige konnte schnell ermittelt werden. Es wurden mehrere Polizeistreifen zur Wohnung des Mannes in Regensburg geschickt, die den Livestream beendeten und die Situation beruhigten.
Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Missbrauchs von Notrufen eingeleitet. Beim mutmaßlich 40jährigen Opfer waren zunächst keine sichtbaren Verletzungen festzustellen. Zudem wollten sich die beiden Männer nicht zur Sache äußern. Der 40jährige Mann verließ daraufhin mit der Polizei die Wohnung.
Kurz darauf setzte der 20jährige seinen Livestream nackt fort und äußerte dabei auch rechte Parolen. Die Polizei rückte erneut an, nahm eine weitere Anzeige auf - auch wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen - und nahm den Mann bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam.
Kurz nach seiner Entlassung am Mittwochmorgen kam es im Bereich der Albertstraße zu einem erneuten Polizeieinsatz, da der Mann ersten Erkenntnissen zufolge versuchte, einer Frau das Handy zu entwenden. Daraufhin wurde der Mann festgenommen und in einer psychiatrischen Fachklinik untergebracht.
24.12.20
neumarktonline: Schlägerei gestreamt
Rieden. In einer Asylbewerberunterkunft kam es am Freitag gegen 22.20 Uhr zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung.
Nach einem vorangegangen verbalen Streit schubste ein 26jähriger Osteuropäer seinen Kontrahenten und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.
Beim Opfer handelt es sich um einen 35jährigen Heimbewohner, der durch diesen Vorfall leicht verletzt wurde.
20.12.20
neumarktonline: Schlag ins Gesicht
Heilsbronn. Am Freitag-Nachtmittag ereignete sich im Dietenhofener Ortsteil Leonrod ein tödlicher Unfall. Ein 27jähriger Mann stürzte in einen Brunnenschacht und starb.
Angehörige hatten den Mann in den Nachmittagsstunden kopfüber in dem Brunnenschacht gefunden. Zuvor hatte der Mann angekündigt, eine Wasserprobe aus dem Brunnen entnehmen zu wollen.
Aus noch ungeklärter Ursache war der Mann dabei offenbar in den Schacht gefallen. Mehreren Personen gelang es zunächst gemeinsam, den leblosen Körper aus dem Brunnenschacht zu bergen.
Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnten die Rettungskräfte allerdings nur noch den Tod des 27jährigen Mannes feststellen.
Die Ermittlungen zu den Umständen des tödlichen Unfalls werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach übernommen.
18.12.20
neumarktonline: Tödlicher Sturz
Regensburg. Ein Corona-Ignorant rückte an der Kasse in einem Lebensmittelgeschäft einer anderen Kundin zu nah auf die Pelle - und beleidigte sie dann auch noch.
Am Freitag gegen 11:15 Uhr, befand sich eine junge Regensburgerin in einem Lebensmittegeschäft im Stadtnorden wollte gerade ihre gekaufte Ware an der Kasse bezahlen, als sie bemerkte, wie ein anderer Kunde hinter ihr nicht den geforderten Mindestabstand von 1,5 Metern einhielt.
Auf die Bitte der Kundin, bitte Abstand zu halten, reagierte der ebenfalls in Regensburg wohnende junge Mann mit einer verbalen Beleidigung.
Hinzugerufene Polizisten konnten schließlich die Situation entspannen. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
13.12.20
neumarktonline: Auf die Pelle gerückt