Meldungen aus der Oberpfalz
Waldsassen. Bei einem einreisewilligen Autofahrer wurde an der Grenze Alkoholgeruch festgestellt. Die Fahrt wurde unterbunden und eine Blutentnahme angeordnet.
Gegen 1 Uhr nachts wurde am Grenzübergang Waldsassen das Auto angehalten. Der 43jährige Fahrer konnte alle erforderlichen Unterlagen für die Einreise nach Bayern vorweisen. Allerdings fiel den Einsatzkräften ein deutlicher Alkoholgeruch aus dem Fahrzeuginneren auf.
Nachdem ein Atemalkoholtest einen zu hohen Wert anzeigte, musste der Mann sein Fahrzeug stehen lassen. In einem Krankenhaus wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt.
23.02.21
neumarktonline: Betrunken an der Grenze
Regensburg. Am 2. November 2020 kam es zu einer Vergewaltigung einer jungen Frau im Donaupark. Für Hinweise zur Ergreifung des Täters ist eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt. Im Zuge der Ermittlungen wurden auch DNA-Reihenuntersuchungen angeordnet.
Wie damals berichtet wurde am Abend des 2. November 2020 im Regensburger Donaupark eine junge Frau von einem noch unbekannten Täter, der mit einem Fahrrad unterwegs war, mit vorgehaltenem Revolver überfallen und sexuell missbraucht.
Mehrere Wochen nach diesen Taten meldete sich eine 24jährige Frau bei der Regensburger Polizei und teilte mit, dass sie am Montag, 26. Oktober 2020, gegen 22 Uhr, von einem Unbekannten an der Bushaltestelle am Rennplatz, nahe dem Rennplatz-Zentrum, kurz angesprochen worden wäre. Nach dem Gespräch ging die Frau weiter mit ihrem Hund Gassi und wurde offenbar von dem Unbekannten verfolgt.
Auf einem Fußweg zwischen dem Münzerweg und der Dr.-Leo-Ritter Straße habe sie der Mann plötzlich mit einer Waffe bedroht und sie in unsittlicher Weise berührt. Im Anschluss entfernte sich der Mann in unbekannte Richtung. Auffällig sei die gelbfarbene Jacke gewesen, die der als äußerst schlank beschriebene Mann an diesem Tag trug.
Beschreibung des unbekannten Täters:
- schwarzes, krauses Haar, dunkelhäutig, 20 bis 35 Jahre alt, 165 bis 175 Zentimeter groß, schlank, schmales Gesicht, sprach Deutsch mit Akzent, führte einen silber-grau-chromfarbenen Revolver ein dunkles Fahrrad mit Reflektoren („Katzenaugen“) in den Speichen mit sich
Inzwischen hat das Amtsgericht Regensburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg eine DNA-Reihenuntersuchung angeordnet.
Die Kriminalpolizei Regensburg konnte in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin in Erlangen eine DNA-Spur sichern, die dem Täter zugeordnet wird. Nun soll unter Berücksichtigung der Täterbeschreibung eine DNA-Reihenuntersuchung von bislang etwa 200 Personen helfen, den Mann zu finden.
Die zur Abgabe einer Speichelprobe aufgeforderten Männer hatten in einem bestimmten Zeitraum einen Bezug zur näheren Umgebung der Tatorte.
Die Teilnahme an der DNA-Reihenuntersuchung ist freiwillig. Durch das bayerische Landeskriminalamt werden die anonymisierten Speichelproben ausgewertet und im Anschluss an den Abgleich mit der DNA-Spur des Täters sofort vernichtet. Ein Abgleich mit anderen Fällen oder eine Speicherung in der DNA-Datenbank erfolgt nicht.
19.02.21
neumarktonline: DNA wird untersucht
Tirschenreuth. Am frühen Donnerstagstunden wollte eine 37jährige Frau mit einem gefälschten Corona-Testergebnis nach Deutschland einreisen.
Gegen die Frau wird nun ermittelt. Sie kehrte freiwillig in die Tschechische Republik zurück.
Gegen 5.15 Uhr wurde die 37jährige Frau bei der Einreise aus der Tschechischen Republik kontrolliert. Bei der Kontrolle des negativen Coronatest-Nachweises wurde festgestellt, dass das Ausstellungsdatum manipuliert wurde, um die Einhaltung der geltenden 48 Stunden Frist vorzutäuschen.
Die Bescheinigung wurde sichergestellt. Die Dame fuhr nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder nach Tschechien.
18.02.21
neumarktonline: Corona-Test manipuliert
Amberg. Die Feuerwehr rückte am Dienstagmittag mit einem größeren Aufgebot zu einem Metallverarbeitungsbetrieb aus.
Eine Maschine hatte sich wegen einer defekten Anzeige entzündet und dadurch floß Metallguss aus. Sofortige Löschversuche der Angestellten scheiterten und erst die Feuerwehr konnte den Kleinbrand, der eine intensive Rauchentwicklung zur Folge hatte, nach kurzer Zeit ablöschen.
Schadstoffe wurden bei dem Brand nicht freigesetzt und Verletzte waren ebenfalls nicht zu beklagen. Lediglich der Schrecken für die Belegschaft, die kurzeitig die Betriebsräume verlassen musste, und der Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro waren die Folge des technischen Defekts.
17.02.21
neumarktonline: Metall lief aus