Meldungen aus der Oberpfalz
Wenzenbach. Nachdem eine Polizeistreife einen 30jährigen Fahrer am späten Samstag-Nachmittag anhalten und kontrollieren wollte, flüchtete das Fahrzeug Kilometer lang mit hoher Geschwindigkeit. Es kam zum Unfall mit mehreren beschädigten Dienstfahrzeugen und vier verletzen Beamten. Der Fahrer wurde festgenommen.
Gegen 17.30 Uhr wollte die Polizeistreife einen jungen Mann im Regensburger Stadtgebiet anhalten und kontrollieren. Als der Fahrer die Anhaltesignale bemerkte, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit mit seinem silbernen BMW stadtauswärts auf die Autobahn A93 in Richtung München. Mehrere Streifen wurden alarmiert, um die rücksichtslose und gefährliche Fahrweise zu unterbinden.
Die Flucht des 30 Jahre alten Mannes setzte sich über Pentling fort, von wo aus er wieder auf die A93 in Richtung Weiden auffuhr und erst bei Regenstauf die Autobahn verließ. In der Brandlbergstraße in Grünthal bei Wenzenbach kollidierte der BMW dann mit einem geparkten Fahrzeug und zwei Polizeifahrzeugen.
Dabei wurden insgesamt vier Beamte leicht verletzt, zwei davon konnten ihren Dienst nicht mehr weiter fortsetzten. Der Fahrer wurde ebenfalls leicht verletzt und vorläufig festgenommen.
Es wurden fünf Fahrzeuge beschädigt wodurch ein Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro entstand.
Zeugen, die Hinweise zur Fahrt des silbernen BMW geben können, Beobachtungen gemacht oder selbst gefährdet wurden, sollen sich unter Telefon 09431/4301-0 melden.
08.05.21
neumarktonline: Blutige Verfolgungsjagd
Burglengenfeld. Im Zeitraum von 5. bis 18.April wurden zwei Objekte im Stadtgebiet Burglengenfeld durch Graffiti beschädigt. Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg sucht nun Zeugen.
Ein unbekannter Täter besprühte die Wand eines Geschäftsgebäudes in der Regensburger Straße, nahe der Parkanlage Galgenberg, mit verfassungsfeindlichem Inhalt.
Im gleichen Zeitraum wurde auch ein Stromkasten am Marktplatz durch Graffiti beschädigt. Der Sachschaden liegt insgesamt bei über 2500 Euro.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg führt die Ermittlungen und sucht unter Telefon 09621/890-0 Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.
06.05.21
neumarktonline: Zeugen gesucht
Regensburg. Seit Sonntag gilt Tschechien nicht mehr als Hochinzidenzgebiet. Damit entfällt die generelle Pflicht, bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorzuweisen.
Nachdem bereits die stationären Grenzkontrollen zum 14.April eingestellt wurden, entfällt für tschechische Pendler nun auch die Pflicht, bei der Einreise regelmäßig Corona-Tests zu machen.
Von großer Bedeutung ist dies im Grenzgebiet insbesondere für die tschechischen Pendler, die in Bayern arbeiten. Diese müssen nun keinen negativen Corona-Test mehr vorweisen. Zuletzt mussten die Pendler alle zwei Tage solch einen Test machen.
Befreit sind nun auch Personen, die Verwandte oder Lebenspartner in Deutschland besuchen und weniger als drei Tage bleiben. Auch für Einreisende, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter transportieren entfällt die Testpflicht. Zudem müssen die Speditionsmitarbeiter auch nicht mehr die sogenannte "digitale Einreiseanmeldung" nutzen.
Reisende, für die keine Ausnahmeregel gilt, können sich künftig auch erst binnen zwei Tagen nach der Einreise testen lassen und den Testnachweis der Gesundheitsbehörde vorlegen.
Bereits seit mehreren Wochen sind die Schleierfahnder der Grenzpolizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberpfalz neben ihrer originären Aufgabe, der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, im Einsatz gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Durch verstärkte stichprobenartige Kontrollmaßnahmen, insbesondere von Reisenden aus Tschechien, wird die Einhaltung der derzeit geltenden pandemiebedingten Vorschriften auch weiterhin überwacht, hieß es.
So wurden seit Wegfall der Grenzkontrollen zum 14.April über 2500 Personen durch Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus und den Grenzpolizeigruppen Waldsassen und Furth kontrolliert. Dabei wurden 81 Verstöße nach der Corona-Einreise-Verordnung angezeigt und 57 Meldungen an die Gesundheitsbehörden erstellt.
05.05.21
neumarktonline: Lockerung für Pendler
Weiden. die 30 Jahre alte Frau, die zwei ihrer Kinder aus dem fenster gestoßen haben soll, wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
Die Frau soll ihre beiden Kinder im Alter von 20 Monaten und acht Jahren aus dem Fenster ihrer Wohnung im ersten Stock gestoßen haben (
wir berichteten). Beim Eintreffen der Einsatzkräfte trug sie am fesnter stehend noch weiteren Kind auf dem Arm.
Das 20 Monate sowie das acht Jahre alte Kind kamen mit teils schweren Prellungen und Frakturen in ein Krankenhaus. Der Säugling wurde leicht verletzt und vorsorglich ärztlich behandelt. Alle Kinder befinden sich in ärztlicher Betreuung. Das Jugendamt ist eingebunden.
Die Staatsanwaltschaft Weiden hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Tatverdächtige wegen versuchten Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Die Frau wurde inzwischen dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen vorläufigen Unterbringungsbefehl erließ. Die Frau wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.
02.05.21
neumarktonline: Mutter festgenommen