Meldungen aus der Oberpfalz
Regensburg. Am Donnerstag wurde ein Mann tot in seiner Wohnung in der Brahmsstraße aufgefunden. Sein Mitbewohner wurde in der Wohnung vorläufig festgenommen.
Gegen den 52jährigen Mann erging nun ein Unterbringungsbeschluss wegen des dringenden Tatverdachts eines Tötungsdelikts.
Der 64jährige tot aufgefundene Mann Schnitt- und Stichverletzungen auf.
Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg am Freitag einen Unterbringungsbefehl gegen den 52jährigen Mitbewohner. Der Mann befindet sich seitdem in einer Fachklinik.
Zur Klärung der genauen Todesursache wird eine Obduktion durchgeführt. Mit einem Ergebnis ist frühestens am Montag zu rechnen.
08.10.21
neumarktonline: Mann erstochen
Regensburg. am Mittwoch häufen sich besonders im Bereich Regensburg wieder sogenannte „Schockanrufe“ von Betrügern.
Betrüger versuchen mit der bekannten Masche des „Falschen Polizeibeamten“ an Bargeld oder andere Wertgegenstände zu kommen. Insbesondere ältere Menschen sollen unter verschiedenen Vorwänden am Telefon irregeführt werden, zum Beispiel durch Schockanrufe, dass ein naher Angehöriger in ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren verwickelt sei.
In Wirklichkeit sollten die Opfer nur um ihr Vermögen gebracht werden. Bisher konnte glücklicherwweise niemand getäuscht werden.
Die Polizei bittet daher Betroffene zur Vorsicht!
- Geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen zu Ihren finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen heraus.
- Übergeben Sie kein Bargeld und keine Wertgegenstände an Unbekannte und lassen Sie keine Unbekannte in die Wohnung
- Wenn Sie einen solchen Anrufe erhalten haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit der Polizei oder mit einer Personen Ihres Vertrauens in Verbindung. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Zeitdruck erzeugt oder Geheimhaltung gefordert wird.
- Angehörige werden gebeten, insbesondere alleinstehende, ältere Verwandte auf die Masche der Betrüger hinzuweisen.
06.10.21
neumarktonline: Wieder Schockanrufe
Neutraubling. In der Nacht auf letzten Mittwoch wurde ein Auto entwendet, das mit der sogenannten Keyless-Technologie ausgestattet ist.
Ein Anwohner parkte seinen BMW 420i vor einer Garage in der Banater Straße. Als er am nächsten Morgen zurückkehrte, war sein Fahrzeug verschwunden. Es wurde vermutlich mittels Überbrücken der Keyless-Technologie entwendet.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sollen sich unter Telefon 0941/506-2888 melden.
Die Polizei rät Besitzern von Fahrzeugen mit der Keyless-Technologie:
- Parken Sie hochwertige Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht einfach nur am Straßenrand oder in ungesicherten Carports. Nutzen Sie eine abschließbare Garage oder stellen Sie Ihr Fahrzeug zumindest an gut beleuchteten und belebten Straßen ab.
- Achten Sie auf fremde Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die mehrmals langsam durch die Straßen „streifen“ und notieren Sie sich das Kennzeichen. Informieren Sie anschließend die Polizei.
- Benutzen Sie zur Aufbewahrung des Fahrzeugschlüssels nach Möglichkeit besonders gesicherte Schlüsseltresore. Legen Sie den Fahrzeugschlüssel nicht in der Nähe der Haus- oder Wohnungstür ab.
- Fragen Sie bei dem Hersteller Ihres Fahrzeuges nach, ob für Ihr Fahrzeug der Komfortzugang temporär deaktiviert werden kann und nutzen Sie diese Funktion, wenn Sie Ihr Fahrzeug außerhalb einer verschließbaren Garage abstellen.
03.10.21
neumarktonline: „Keyless“ geklaut
Neustadt/Waldnaab. Durch sogenanntes Love-Scamming verlor eine Frau westlichen Landkreis Neustadt viel Geld.
Im September lernte die 58jährige Frau einen Mann über ein Zeitungsinserat zur Partnersuche kennen. Nach mehreren Telefonaten wollte er sich für die Renovierung seines angeblichen Hauses im Ausland Geld leihen.
Die Frau übergab ihm einen fünfstelligen Eurobetrag. Seitdem schlugen alle Versuche der Kontaktaufnahme fehl. Wie sich herausstellte, benutzte der Unbekannte eine falsche Identität.
Die Kripo Weiden ermittelt deshalb wegen sogenannten Love-Scammings. Bei dieser Betrugsart versuchen die Täter unter Vorspielen falscher Tatsachen den Opfern Verliebtheit vorzutäuschen, um sich eine finanzielle Zuwendung zu erschleichen. Die Polizei rät dringend davon ab, auf solche Geldforderungen einzugehen.
27.09.21
neumarktonline: Geld statt Liebe