Meldungen aus der Oberpfalz
Maxhütte-Haidhof. Am Dienstag-Nachmittag überfiel ein mit einem messer bewaffneter Mann ein Geschäft. Die Großfahndung nach ihm läuft.
Gegen 15.30 Uhr wurde ein Schuhgeschäft in der Nordgaustraße in Maxhütte-Haidhof überfallen. Ein unbekannter Täter hatte mit vorgehaltenem Messer die Herausgabe von Wertsachen gefordert. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt und auch nichts entwendet.
Die Polizei fahndet derzeit umfangreich nach dem Mann.
Beschreibung:
- etwa 45 Jahre, graue Mütze, graue Jacke, Jeans, blaue Augen
Der Mann flüchtete in Richtung Tedi/Aldi
Die Polizei bittet um Hinweise über Notruf 110 oder an jede andere Polizeidienststelle.
Die Polizei bittet darum, keine Anhalter in der Gegend mitzunehmen.
22.02.22
neumarktonline: Schuhgeschäft überfallen
Regensburg. Ein Mann stürzte am Freitag bei Arbeiten von der Leiter und schwebt nun in Lebensgefahr.
Bei dem Betriebsunfall in der Schäffnerstraße befand sich gegen 10.45 Uhr in 54jähriger Arbeiter sich auf einer Leiter und verputzte in einer höhe von etwa fünf Metern eine Wand.
Während der Arbeiten kippte die Leiter aus bisher noch ungeklärter Ursache und der Mann fiel herunter. Er musste von der Feuerwehr geborgen werden.
Der Mann zog sich schwerste Verletzungen zu und kam in ein Krankenhaus. Er befindet sich aktuell noch immer in einem lebensbedrohlichen Zustand.
Die KriminalpolizeiRegensburg hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.
21.02.22
neumarktonline: In Tiefe gestürzt
Cham. Nach dem Verdacht eines versuchten Tötungselikts durch einen Pfleger in einem Pflegeheim im Landkreis Cham (
wir berichteten) sucht die Polizei nach weiteren möglichen Opfern.
Dazu wurde jetzt auch eine im Dezember 2021 verstorbene ehemalige Bewohnerin der Pflegeeinrichtung exhumiert und obduziert. Dabei wurden Verletzungen festgestellt, die „nicht mit einem natürlichen Tod im Einklang stehen“.
Einem 24jährige Mann wird vorgeworfen, dass er als Pfleger versucht hat, einen Bewohner mit einem Kissen zu ersticken. Gegen ihn wurde Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes erlassen. Routinemäßig werden nun zurückliegende Todesfälle untersucht.
Bei der Obduktion der im letzten Jahr verstorbenen 80jährigen Frau könnte das erkannte Verletzungsbild durch ein Sturzgeschehen erklärbar sein, hieß es von der Polizei. Anhaltspunkte für ein Ersticken liegen in diesem Fall aber nicht vor.
17.02.22
neumarktonline: Noch mehr Opfer?
Cham. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Regensburg führen aktuell Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes durch einen Altenpfleger in einer Pflegeeinrichtung im Bereich Cham.
Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Gegen ihn wurde ein Unterbringungsbefehl erlassen.
Anfang Februar meldete sich eine verantwortliche Person einer Pflegeeinrichtung bei der Polizei und teilte mit, dass es in der Vergangenheit zu Gewalt eines Pflegers gegenüber einem Bewohners der Einrichtung gekommen sei. Am Abend des 1.Februar soll der 24jährige Altenpfleger versucht haben, einen Senior in seinem Zimmer zu ersticken, indem er ihm ein Kissen auf den Kopf gedrückt habe.
Eine Kollegin des Pflegers wurde zum Glück darauf aufmerksam, weshalb der Mann von seinem Opfer abließ.
Zwischenzeitlich hat die Kripo Regensburg in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Am 8.Februar erging gegen den Mann durch das Amtsgericht zunächst ein Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes.
Zwischenzeitlich bestehen aufgrund einer psychiatrischen Stellungnahme Anhaltspunkte dafür, dass der Mann bei der ihm zur Last liegenden Tat möglicherweise nicht uneingeschränkt schuldfähig war. Deshalb wurde der Haftbefehl in einen einstweiligen Unterbringungsbefehl umgewandelt und der 24jährige Mann in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.
Die Pflegeeinrichtung sprach ihm nach dem „Vorfall“ die fristlose Kündigung aus.
In diesem Zusammenhang werden routinemäßig auch zurückliegende Todesfälle in der Pflegeeinrichtung überprüft. Deshalb wurde am Dienstag der Leichnam einer Frau, die im Jahr 2021 in der gleichen Pflegeeinrichtung gestorben ist, auf dem Friedhof in Furth im Wald exhumiert.
15.02.22
neumarktonline: Mordversuch im Altenheim?