Meldungen aus der Oberpfalz
Regensburg. Am Freitagnachmittag kam es auf der Donau zu einem Zusammenstoß zwischen einer Fähre und einem Frachtschiff. Verletzt wurde niemand.
Gegen 15.30 Uhr fuhr ein Frachtschiff mit einem sogenannten Leichter als Schubverband auf der Donau flussaufwärts. Der Verband war insgesamt 185 Meter lang und mit etwa 3000 Tonnen beladen.
Gleichzeitig wollte eine Fähre auf Höhe Matting die Donau überqueren. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen schätzte der Führer der Gierseilfähre den Abstand zum Frachtschiff falsch ein und legte vom Donauufer ab. Auf der Fähre waren neben dem Fährführer zwei Fahrgäste.
Trotz einem Bremsmanöver des Schubverbandes kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Schiffen, wobei die Fähre noch einige Meter vom Frachtschiff vor sich hergeschoben wurde.
Der Sachschaden an der Fähre wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Eine Schiffbesatzung der Wasserschutzgruppe der Verkehrspolizei Regensburg nahm den Unfall auf.
02.07.23
neumarktonline: Schiffe kollidierten
„Maxhütte-Haidhof.“ Beim Brand einer Lagerhalle in Birkenzell bei Maxhütte-Haidhof treten offenbar gitige Dämpfe aus.
Die Polizei alarmierte am Donnerstag-Nachmittag die Anlieger und bat dringend darum, im Bereich
Roßbergeröd, Winkerling, Roding sowie Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof die Fenster geschlossen zu halten.
Man sollte gegebenenfalls auch betroffene Nachbarn informieren.
22.06.23
neumarktonline: Giftige Dämpfe
Regensburg. Bereits am letzten Sonntag gegen 11.30 Uhr wurden die beiden Brunnen am Bismarckplatz mit einer Flüssigkeit verunreinigt. Nun meldet die Kriminalpolizei Regensburg einen Ermittlungserfolg.
Nach einem Zeugenhinweis und umfangreichen polizeilichen Ermittlungen konnte nun eine 20jährige Regensburgerin als Tatverdächtige identifiziert werden.
Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Regensburg führt die Ermittlungen und bittet weiterhin um Hinweise unter Telefon 0941/506-2888.
22.06.23
neumarktonline: Brunnen eingefärbt
Oberpfalz. Wer immer noch meint, wirklich anonym seinen Senf im Internet hinterlassen zu dürfen, könnte ein teures Erwachen erleben. Jetzt machte sich die Polizei auf die Jagd nach den Autoren der oft unsäglichen Hass-Botschaften.
Anlässlich des 9. bundesweiten Aktionstages gegen Hasspostings startete auch die Kriminalpolizei in Regensburg ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung im Internet. Tatverdächtig ist eine 59jährige Frau aus dem Landkreis Regensburg. Der Tatverdacht ergab sich aus einem Kommentar im Internet, der im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsschiff MS Rossini getätigt wurde. Eine Wohnungsdurchsuchung wurde am Mittwochmorgen durchgeführt und es wurden Beweismittel sichergestellt.
Die Kriminalpolizei in Weiden ermittelt wegen Beleidigung, Übler Nachrede und Verleumdung, die gegen Personen des politischen Lebens gerichtet ist. Äußerungen im Internet mit Bezug zu einzelnen Mitgliedern der Bundesregierung führten zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Zudem wird wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten ermittelt. Der 38jährige Tatverdächtige soll Kommentare im Internet geschrieben haben, die sich gegen die sogenannte „Letzte Generation“ richteten und zu Straftaten aufriefen. Auch in diesem Fall durchsuchten die Beamten die Wohnung des Tatverdächtigen. Zu einer Sicherstellung kam es nicht.
Die Kriminalpolizei in Amberg ermittelt in drei Fällen, die den Themenbereich Hassbotschaften im Internet betreffen.
14.06.23
neumarktonline: Teurer Hass im Netz