Schierling. Am Dienstagvormittag brannte es in einem Einfamilienhaus in Schierling. Verletzt wurde dabei niemand.
Ersten Schätzungen zufolge entstand hoher Sachschaden. Die Brandursache ist noch unklar.
Gegen 10.15 Uhr wurde das Feuer in einem Einfamilienhaus in der Kleiststraße in Schierling gemeldet. Vor Ort konnte tatsächlich ein größerer Brand in dem Wohnhaus festgestellt werden.
Eine Bewohnerin öffnete die Türe und verließ mit ihren drei Hunden das Haus unverletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte sie den Brand erst mit dem Eintreffen der Einsatzkräfte bemerkt.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und schließlich ganz gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sechsstellig sein.
Regensburg. Ein 20jähriger slowakischer Staatsangehöriger starb am Dienstag-Vormittag bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Wörth und Rosenhof.
Die Autobahn war um 11 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg noch für die Berge- und Aufräumarbeiten gesperrt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der 20jährige Mann gegen 9 Uhr mit seinem Auto, an dem ein unbeladener Pkw-Transportanhänger hing, auf einen an einem Stauende stehenden Lastauto auf. Er wurde in seinem stark beschädigten Fahrzeug eingeklemmt.
Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb der Mann, der alleine im Fahrzeug saß, noch an der Unfallstelle. Weitere Menschen wurden nicht verletzt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen.
Die Sperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg wird voraussichtlich bis in die Mittagsstunden dauern.
Waldsassen. Schleierfahnder stellten am Samstag bei einer Kontrolle des Einreiseverkehrs Metamphetamin und Kokain sicher.
Gegen 12 Uhr kontrollierten die Fahnder einen BMW aus Österreich nach seiner Einreise in das Bundesgebiet auf der B299 bei Waldsassen. Über 15 Gramm Metamphetamin und rund drei Gramm Kokain führten die beiden Männer aus Österreich im Alter von 23 und 21 Jahren bei sich. Der ältere der Tatverdächtigen hatte zudem ein Messer dabei.
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden beide wieder entlassen. Sie müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Amberg. Am Freitag überschüttete sich ein 34jähriger Amberger mit Grillanzünder und begann seine Schuhe und sein T-Shirt mit einem Feuerzeug anzuzünden.
Die Flammen erstickte er jeweils selbst mit der Hand, so dass es zu keinen nennenswerten Brandverletzungen kam.
Als die Polizeibesatzung am Einsatzort eintraf, warf er freiwillig das Feuerzeug weg.
Grund für seinen möglichen Suizidversuch war der Trennungsschmerz einer kurz zuvor aufgelösten Beziehung. Der Mann wurde ins Bezirksklinikum Regensburg gebracht.