Schwandorf. In der Nacht auf Dienstag wurden Container an einer Baustelle gewaltsam geöffnet. Der Beuteschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich.
Auf insgesamt sechs Container hatten es der oder die Täter an der Baustelle am Bayernwerk in Schwandorf abgesehen. Die in den Containern gelagerten Werkzeuge und Baumaschinen wurden dabei entwendet. Die Sachschadenshöhe wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg führt die Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung unter Telefon 09621/ 890-0. Wer hat zur genannten Tatzeit Personen oder Fahrzeuge beobachtet, die mit den Aufbrüchen in Zusammenhang gesehen werden können?
Obertraubling. Gegen 11.30 Uhr ging am Dienstag bei der Polizei die Mitteilung ein, dass ein Container auf einem Firmengelände in Obertraubling brannte. Es kam zu mehreren Explosionen und einer starken Rauchentwicklung. Ein Speditionsangehöriger wurde leicht verletzt.
Die Explosionen wurden im Inneren des Containers von Chlortabletten, Treibmittel für Spraydosen und Rasierschaum ausgelöst.
Die Brandursache ist noch unklar. Die verletzte Person erlitt eine Atemreizung und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die 60 Mitarbeiter der Firma wurden evakuiert und in einer angrenzenden Firma kurzzeitig untergebracht.
Regensburg. In der Nacht auf Montag brannte es im Regensburger Westen. Ein Unbekannter hatte an einer Hausfassade einen Brand gelegt.
Am Montag gegen 4 Uhr wurde die Polizeiinspektion Regensburg Süd in die Augsburger Straße gerufen. Dort soll es an der Außenfassade eines Restaurants in der Nähe der Autobahnanschlussstelle der A93 zu einem Brand gekommen sein.
Aufmerksame Anwohner hatten das Feuer bemerkt und bereits selbstständig gelöscht. Es entstand ein Schaden an der Hausfassade und an Gartenmöbeln in Höhe von insgesamt etwa 5000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Die Umstände deuten darauf hin, dass der Brand bewusst von einer bislang unbekannten Person gelegt wurde. Deshalb werden die weiteren Ermittlungen von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg geführt.
Regensburg. eine dramatische Suche nach einem vermißten 66jährigen Mann fand am Samstagabend ein glückliches Ende.
Ggen 8.45 Uhr wurde über Angehörige mitgeteilt, dass sich ein 66jähriger Regensburger an einer unbekannter Örtlichkeit im Freien in gesundheitlich angeschlagenem nicht aber lebensbedrohlichem Zustand befindet. Der Mann konnte von der Polizei über sein Mobilfunktelefon erreicht werden. Eine belastbare Beschreibung seines Aufenthaltsortes konnte der Mann aber nicht geben.
Eine technische Ortungs seines Handys ergab einen mutmaßlichen Aufenthalt im Norden
von Regensburg.
Die Zuziehung eines Hubschraubers ergab einen ungefähren Aufenthalt im Bereich Regensburg Nord bei der Sallermühle. Im gestuften
Einsatzfortgang wurde dann weitere Ortungstechnik angefordert. Ein näher
eingrenzbarer Standort ergab sich jedochnicht. Das Handy war seit dem frühen Abend nicht mehr erreichbar.
Die weitere Suche erfolgt mit Flächensuchhunden und umliegenden Feuerwehren mit etwa 50 Einsatzkräften.
Gegen 22.35 Uhr konnte der Vermisste durch Kräfte der Feuerwehr nördlich des Wasserwerkes Regensburg-Sallern im vermuteten Suchbereich
gefunden werden. Der Mann ist den Umständen entsprechen wohlauf. Er ist dehydriert und wird ärztlich versorgt.
Die Polizei dankte vor allem den vielen ehrenamtlichen Suchkräften.