Roding. Bei einem Feuer im Mai in einer Industrie- und Lagerhalleentstand rund 30 Millionen Euro Sachschaden.
Fachermittler der Kriminalpolizei haben in Zusammenarbeit mit Brandgutachtern des Bayerischen Landeskriminalamtes und unter der Einbindung von EDV-Experten nun die Brandursache ermittelt. Ein technischer Defekt lag vor, Hinweise auf ein menschliches Fehlverhalten sind auszuschließen.
Wie erst später bekannt wurde, verletzte sich eine Feuerwehrfrau bei den Löscharbeitendabei leicht.
Die betroffene Firma konnte durch intensive Sicherheitsvorkehrungen während und nach dem Brand verhindern, dass im Gebäude befindliche Chemikalien austraten.
Schnaittenbach. Ziemlich verdutzt schaute eine 20jährige Fahranfängerin nach einer Kollision mit einem vorausfahrendem Fahrzeug, als dessen Fahrer wie „von der Tarantel gestochen“ aus dem Fahrzeug sprang und in den angrenzen Wald davonlief.
Beide waren am Sonntagabend auf der B85 in Fahrrichtung Wernberg unterwegs gewesen. Etwa 100 Meter vor dem späteren Unfallort blinkte das vorausfahrende Fahrzeug rechts, um in einen Waldweg abzubiegen. Die hinterherfahrende junge Frau wich deshalbauf die linke Fahrspur aus, um an dem abbiegenden Fahrzeug vorbeizufahren.
Überraschenderweise bog aber dann das vordere Auto nach links ab und beide Fahrzeug kollidierten.
Polizeistreifen suchten nach dem zu Fuß geflüchteten 44jährigen Mann und griffen ihn zwei Stunden später auf. Der Grund der Flucht war auch schnell klar - es war Alkohol im Spiel. Stattliche 1,2 Promille zeigte ein Alkoholtest zu diesem Zeitpunkt noch an und damit war sein Führerschein weg.
An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Regensburg. Am Samstagmorgen um 1.15 Uhr wollte ein bisher Unbekannter einer jungen Frau die Handtasche entreißen, als diese gerade am Domplatz vor einem Lokal wartete.
Die Besitzerin ließ jedoch nicht los und der Täter zog solange, bis der Henkel riß.
Bei seiner anschließenden Flucht mit der Tasche wurde er jedoch verfolgt.
Er stopfte die Tasche in einen Mülleimer und konnte danach unerkannt entkommen.
Aus der Tasche wurde nichts entwendet, der Henkel wurde allerdings beschädigt.
Beschreibung des Täters:
Junger Mann, etwa 25 Jahre, schlank bis hager, etwa 185 Zentimeter groß, trug dunkle Kleidung, langärmeliger Kapuzenpulli oder Jacke
Die Kriminalpolizei Regensburg bittet um Hinweise unter Telefon 0941/5062888.
Regensburg. Am Samstag gegen 2 Uhr kam es in einer Wohnung in der Konradsiedlung zu einem Streit und möglicherweise einer Messerstecherei unter etwa fünf Zechkumpanen.
Alle Personen waren zum Teil sehr erheblich alkoholisiert. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen erlitt dabei ein 36jähriger Mann aus dem Stadtosten erhebliche Gesichtsverletzungen. Möglicherweise wurden auch Hieb- oder Stichwaffen eingesetzt, wobei einige Beteiligte jedoch nur oberflächliche Verletzungen erlitten.
Nachdem ein Beteiligter der Zecher-Runde den Ernst der Lage erkannt hatte sprach er vor dem Tatortanwesen eine zufällige Passantin an, die einen Notruf absetzte.
Noch am Tatort wurde ein 21jähriger Tatverdächtiger, der Wohnungsinhaber, von Einsatzkräften der Polizei überwältigt und festgenommen. Er war dabei in einem hochgradig aggressiven Gemütszustand und wurde in einer Haftzelle ausgenüchtert. Dabei kam es noch zu massiven Sachbeschädigungen des Täters an der Zellenausstattung.
Am Tatort wurde ein Verletzter von der Feuerwehr mit einer Drehleiter aus dem vierten Stock geborgen und stationär in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert.