Kümmersbruck. „Undank ist der Welten Lohn!“ An diesen Satz aus Ludwig Bechsteins Deutschen Märchenbuch mag ein hilfsbereiter 46jähriger Mann gedacht haben, nachdem er einer ehemals guten Bekannten beim Umzug in die neue Wohnung geholfen hatte und dann nach Hause fahren wollte.
Die 47jährige Dame setzte sich nämlich flugs auf den Beifahrersitz in seinen Wagen und weigerte sich vehement, wieder auszusteigen.
Um weiterzukommen nahm der Helfer die Frau mit in seine Wohnung. Dort entwickelte sich dann ein heftiger Streit, die Dame wurde handgreiflich, riss ihrem Gegenüber die Brille vom Gesicht und verbog diese irreparabel.
Eine alarmierte Polizeistreife beruhigte dann die Situation und brachte die Frau in ihre Wohnung zurück.
Neunkirchen bei Weiden. Am frühen Montag-Morgen geriet in der Pfarräckerstraße eine freistehende Scheune aus noch ungeklärter Ursache in Brand.
Menschen wurden nicht verletzt.
Gegen 3.45 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Polizei der Brand einer Scheune in Neunkirchen mitgeteilt. Beim Eintreffen der umliegenden Feuerwehren stand die Scheune bereits im Vollbrand.
Die rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst hatten das Feuer jedoch schnell im Griff und konnten so ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Die Brandursache ist noch unbekannt. Es wird in alle Richtungen ermittelt.
Regensburg. In einer Privatwohnung der alten Nürnberger Straße geriet sich am Samstag gegen 22 Uhr ein Paar in die Haare.
Im Verlauf des Streites gingen auch eine Schlafzimmertür und ein Handy zu Bruch. Schließlich schlug der Mann auch noch seine Partnerin nieder und versteckte sich im Keller der Wohnanlage, nachdem seine Freundin den Notruf gewählt hatte.
Die eingesetzten Polizeibeamten spürten den mit annähernd 3 Promille erheblich betrunkenen Schläger im Keller auf und mussten ihn in Gewahrsam nehmen, nachdem er sie auch noch hochgradig aggressiv angging. Dabei war er alkoholbedingt zu Boden gestürzt und hatte sich am Arm eine blutende Verletzung zugezogen.
Nach ärztlicher Versorgung wurde er ausgenüchtert. Neben diversen Strafanzeigen kommen auf den Mann auch noch Reinigungskosten zu, da er offenbar mutwillig und vorsätzlich Kleidung und Funkgerät der Polizeibeamten mit seinem Blut verunreinigt hatte, bevor sie ihm Handfesseln angelegt hatten.
Die Partnerin des Wüterichs wurde nur leicht verletzt.
Regensburg. Am Freitag wollte zur Mittagszeit ein Senior in der Weinzierlstraße mit einem Bunsenbrenner dem Unkraut zu Leibe rücken, das in seiner Hofeinfahrt wächst.
Offenbar ließ er dabei nicht die nötige Sorgfalt walten, denn er setzte mit seinem Bunsenbrenner die Hecke seines Nachbarn in Brand.
Wegen der großen Hitze der vergangenen Wochen brannte die Hecke sofort lichterloh, so dass eigene Löschversuche des Seniors mit seinem Gartenschlauch nicht zum Erfolg führten. Erst die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Obwohl weder Menschen, noch Fahrzeuge oder Gebäude beschädigt wurden, entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.