Regensburg. In der Nacht auf Samstag ereignete sich in Regensburg eine dramatische Verfolgungsjagd, bei dem Polizisten auch Schüsse auf das flüchtende Fahrzeug abgaben.
Am Samstateilte eine Anwohnerin der Lappersdorfer Straße in Regensburg ein verdächtiges Fahrzeug in einem Hof mit. Laut der Mitteilung würde sich ein Mann darin befinden, der die umliegenden Häuser ausspähen soll. Als eine Polizei-Streifedas Fahrzeug gegen 0.40 Uhr kontrollieren wollte, flüchtete der Fahrer.
Er befuhr die Lappersdorfer Straße stadtauswärts und fuhr von dort über den Lappersdorfer Kreisel auf die Bundesstraße B16 in Richtung Cham. Der Fahrer missachtete sämtliche Anhaltesignale des ihm nachfahrenden Polizeifahrzeugs. Bereits zu dieser Zeit stellte sich heraus, dass das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben war. Zur Unterstützung wurden mehrere Streifen der umliegenden Polizeidienststellen hinzugezogen.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen stieß der Fahrer auf der B16 mit seinem Fahrzeug gegen ein Polizeiauto, setzte seine Fahrt jedoch weiter fort. Kurz darauf fuhr er einen Polizeibeamten bei einem Anhalteversuch an, der dadurch leicht verletzt wurde. Ein zweiter Beamter wurde kurz darauf beim Zugriffsversuch auf das Fahrzeug ebenfalls leicht verletzt.
Schließlich kam es zum Schusswaffengebrach gegen das Fahrzeug, um die Weiterfahrt zu verhindern. Kurz vor der Ausfahrt Wenzenbach konnte der Mann letztlich angehalten und unverletzt und widerstandslos festgenommen werden. Zuvor krachte er noch mit seinem Fahrzeug gegen das Heck eines Dienstfahrzeugs.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 57jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Die Gründe für seine Flucht sind nun Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.
Regensburg. Bei dem Brand einer Hausfassade in der Regensburger Altstadt (wir berichteten) handelt es sich nach derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen um fahrlässige Brandstiftung.
Der Brand wurde ausgelöst durch Bauarbeiten eines 42jährigen Mannes.
Das Feuer löste einen Großeinsatz der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und der Polizeiinspektion Regensburg Süd aus. Am Donnerstag gegen 16 Uhr ging die Mitteilung zu diesem Brand ein. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis tief in die Nacht mit Lösch- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Am Freitag-Morgen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen und führte eine Brandortbegehung durch.
Die ersten Ermittlungen ergaben, dass Flexarbeiten an der Außenfassade des Gebäudes in der Steinergasse durchgeführten worden waren. Ein dort angebrachtes Metallgitter sollte durch den Einsatz eines Flexgerätes entfernt werden. Die Efeu-Bepflanzung am Gitter fing daraufhin Feuer, das sich in Windeseile über diese Kletterpflanze nach oben bis in den Dachstuhl ausbreitete.
Es ist von einem hohen Gebäudeschaden auszugehen. Er wird, nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen, auf etwa 500.000 Euro geschätzt Das Anwesen kann derzeit nicht betreten werden. Die Bewohner wurden zwischenzeitlich anderweitig untergebracht. Statiker werden in den nächsten Tagen zur Brandörtlichkeit hinzugezogen.
Anwohner und die Bewohner selbst wurden bei diesem Ereignis nicht verletzt. Vier Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Sie mussten sich kurzzeitig in ärztliche Behandlung begeben.
Regensburg. Am späten Donnerstag-Nachmittag stand eine Hausfassade in der Regensburger Altstadt.
Menschen sind nach bisherigen Erkenntnissen derzeit nicht Gefahr, teilte die Polizei gegen 16.30 Uhr mit.
Um 16.09 Uhr wurde der Brand in der Steinergasse gemeldet. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Regensburg und Löschzüge der freiwilligen Feuerwehr begaben sich umgehend zum Brandort.
Derzeit sind die umliegenden Gassen stark verraucht, zudem benötigen die Einsatzfahrzeuge Aktionsradius. Daher wurde das nahe Umfeld, zwischen Bismarckplatz und Gesandtenstraße für den Fahrzeug- und Personenverkehr gesperrt.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Löscharbeiten der Feuerwehr laufen.
Regensburg. Bei einem Badeunfall am Mittwoch-Abend konnte ein Mann zunächst geborgen werden, starb jedoch danach in einem Krankenhaus.
Gegen 21.25 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Regensburg die Mitteilung über einen Badeunfall im Fluss „Regen“ in Höhe der Oberen Regenstraße ein.
Ein 82jähriger Mann befand sich dort beim Schwimmen und war dabei untergegangen.
Von freiwilligen Helfern und sofort alarmierten Kräften der Wasserrettung konnte der Mann nach Bilden einer Rettungskette im Gewässer gefunden und geborgen werden. Unter laufender Reanimation wurde der Rentner in ein Regensburger Krankenhaus gebracht, wo er jedoch starb.