Wahre Horrorfahrt

Amberg. Mit einem Mercedes Benz absolvierte am Freitag gegen 6 Uhr eine 30-jährige Frau aus dem Landkreis Schwandorf auf der Eglseer Straßeeine "wahre Horrorfahrt" - so die Polizei.
An der Einmündung Kaiser-Wilhelm-Ring bog sie nach links in Richtung Maxplatz ein. Dabei verlor sie die Herrschaft über das Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, wo sie zunächst einen Ampelschaltkasten umfuhr. Hier dürfte sie offenbar Gas- und Bremspedal verwechselt haben, so dass das Auto weiterschoss, an einer Hauswand und einem Gartenzaun entlang schrammte.
Danach walzte sie ein großes Metallschild nieder und raste weiter in Richtung Max-Denkmal. Hier streifte sie einen 25 Zentimeter dicken Laubbaum, der umgeknickt wurde. Darauf folgte ein Anstoß an einer Parklaterne und einer Parkbank. Erst durch einen Steinsockel der Denkmalumrandung, der aus dem Boden gerissen wurde, wurde das Auto gestoppt. Die junge Frau legte etwa 150 Meter zurück, bis sie zum Stillstand kam.
Die Fahrzeuglenkerin wurde glücklicherweise nur leichter verletzt. Sie hatte eine kleine Platzwunde an der Lippeninnenseite und Prellungen am Körper. Der benutzte Mercedes war rundherum beschädigt. Man geht von einem Totalschaden aus. Die Schadensbilanz betrug am Ende 20.000 Euro. Die verletzte Frau wurde ins Amberger Klinikum gebracht. Ihr Auto wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.
13.05.05
neumarktonline: Wahre Horrorfahrt
Telefon Redaktion


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