NEUMARKT. Die freien Soldaten-, Krieger- und Reservistenkameradschaften trafen sich zur traditionellen Friedenswallfahrt im Berger Gemeindeteil Hausheim.
Zu der Vereinigung gehören Vereine aus Deining, Großalfalterbach, Gnadenberg, Gimpertshausen, Öning-Raitenbuch, Waltersberg und Hausheim.
Nach einer "Messe für den Weltfrieden" sprachen Landrat Willibald Gailler, Bürgermeister Helmut Himmler und Vorsitzender Johann Härtl über "das Geschenk der inzwischen 72jährigen Friedensperiode in Deutschland", die zahlreichen Opfer mit dem immer wieder eintretenden Leid der Kriege, die zahlreichen aktuellen Konflikte und Kriege, die Verantwortung und Verpflichtung jedes Einzelnen für den Erhalt des Friedens, den Wert der Demokratie und einer freiheitlich verfassten Gesellschaft.
Auch der wieder auftretende Rechts-Populismus mit den "menschenverachtenden Ungeistern der leidvollen deutschen und europäischen Geschichte" mitsamt den daraus resultierenden Gefahren sowie die "teilweise vorhandene" Gleichgültigkeit gegenüber dem Wert der Demokratie wurden von den Rednern in der Kirche Peter und Paul thematisiert.
Zu Beginn der Friedenswallfahrt hatten sich die teilnehmenden Vereine und die Ehrengäste an der Dorfhalle in der Mitte von Hausheim versammelt, um unter musikalischer Begleitung der Schwarzach-Musikanten zur Kirche zu ziehen.