NEUMARKT. Die Neumarkter Jungen Liberalen wünschten dem CSU-OB-Kandidaten Richard Graf wörtlich "viel Glück für die kommenden Monate".
So heißt es in einer Pressemitteilung des FDP-Nachwuchses, nachdem Graf eingeladen worden war, bei den Jungen Liberalen über seine Zukunftspläne und Visionen zu sprechen.
Bei der Gestaltung der Innenstadt bemängelte Graf den schlechten Zustand der Immobilien der Stadt. Er forderte, manche Immobilien entweder sofort zu sanieren, oder zu verkaufen.
Außerdem müsse eine Stadt wie Neumarkt in der Lage sein, mehr Wohnungen zu bauen und mehr Baugrundflächen auszuweisen.
Im Bereich Digitalisierung müsse Neumarkt nachlegen. sagte Graf. Behördengänge sollen im 21. Jahrhundert auch von Zuhause aus erledigt werden können,
Neumarkts Baustellen müßten besser koordiniert und Einschränkungen besser kommuniziert werden. so Graf weiter.
Außerdem soll die "überflüssige Bürokratie" bekämpft werden.
Die FDP stellt zu den Wahlen im September keinen eigenen OB-Kandidaten.
Nach Auskunft der jungen Liberalen wolle man auch den amtierenden Oberbürgermeister Thomas Thumann zu einer ähnlichen Wahlveranstaltung einladen.