NEUMARKT. Ein neues Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung könnte nach Meinung der Stadt in Unbternehmen Energie und Kosten einsparen.
Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird gleichermaßen Strom und Wärme, gegebenenfalls auch Kälte erzeugt. Die eingesetzten Primärenergieträger werden wesentlich effizienter als in konventionellen Kraftwerken und dezentralen Heizungsanlagen genutzt. KWK ist damit eine kostensparende und ökologische Energiebereitstellung. Zu Beginn dieses Jahres wurde von der Bundesregierung ein neues Gesetz zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf den Weg gebracht.
Die Stadt Neumarkt ist bereits sehr lange aktiv, um diese umweltfreundliche Technologie voranzubringen und hat bereits im Jahr 2013 das Beratungsangebot „Nutzung der Kraft-Wärmekopplung (KWK) im Gewerbe“ entwickelt. Erste Betriebe in Neumarkt wurden bereits durch die Energieagentur Nordbayern kostenlos beraten.
Durch die seit Januar 2016 gültige Gesetzeslage haben sich neue Chancen für Industrie und Gewerbebetriebe ergeben, die allerdings aufgrund der sehr komplexen Gesetzeslage genau zu prüfen sind. Hier setzt das Beratungsangebot der Stadt an und ermöglicht den Betrieben eine kostenfreie oder kostenreduzierte Einstiegsberatung. Somit können sehr schnell die individuellen Chancen analysiert werden.
Weitere Informationen enthält eine kostenlose zwölfseitige Broschüre „Energiekosten reduzieren – Energiewende unterstützen – Nutzung von KWK im Gewerbe“ der Stadt Neumarkt. Sie gibt einen Überblick zum Einsatz von KWK und stellt das Impulsberatungsangebot der Stadt Neumarkt vor. Die Maßnahme wird durch das Programm Masterplan 100 % Klimaschutz des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.