Nicht vom Dach gefallen, sondern Absicht: Kunst im Park
NEUMARKT. "Spielerische Schwerelosigkeit und fließender Eleganz" darf der kunstbeflissene Neumarkter ab Donnerstag im Stadtpark bewundern.
Anlässlich der neu eröffneten Ausstellung "Robert Schad - Durch den Körper, durch den
Raum" werden in unmittelbarer Nähe des Museums Lothar Fischer auch
drei großformatige Außenplastiken präsentiert, die nun erstmals bei der Veranstaltungsreihe
Kunstmatinee am Donnerstag um 10.30 Uhr unter dem Titel "Kunst im Park"
vorgestellt werden.
Das verknitterte Etwas ist ein aus massivem Vierkantstahl bestehendes plastisches Gebilde, das wenigstens die Ausstellungs-Veranstalter "an organische
Strukturen erinnernt". Obwohl sich das zenterschwere Stück "durch eine starke physische Präsenz des Materials auszeichnet" gelinge es dem 1953 in Ravensburg geborenen Bildhauer, seinen Arbeiten "eine fast
spielerische Schwerelosigkeit und fließende Eleganz zu verleihen, die beim Betrachter
Assoziationen an den Tanz hervorrufen", heißt es in der Einladung.
Welche Bedeutung für Schad die Großplastik innerhalb seines Schaffens hat, will am Donnerstag Dr. Bettina
Mayer in der Matinee fachkundig erläutern.