Neumarkter wallfahrteten

Hunderte von Wallfahrern waren auf dem Weg nach Waldkirchen
NEUMARKT. Zum 36. Mal fand die Wallfahrt des Dekanats Neumarkt zum Petersberg statt. Viele Gläubigen aus dem ganzen Umland strömten zum festlichen Wallfahrtsgottesdienst nach Waldkirchen.
Mehrere hundert Wallfahrer aus dem ganzen Landkreis waren der Einladung des Dekanates Neumarkt und der Pfarrei Waldkirchen gefolgt. Der Waldkirchner Pfarrer Deogratias Ntikazohera konnte neben zahlreichen Fahnenabordnungen auch den Neumarkter Dekan Monsignore Richard Distler und weitere Geistliche aus der Region begrüßen. Der Gottesdienst, der von der Staufersbucher Blaskapelle musikalisch gestaltet wurde, stand unter dem Motto "Die Welt der Menschen vor Augen".
In seiner Predigt gingt Dekan Distler auf das Engagement der Kirche für die Welt ein. Kirche sei nicht einfach um ihrer selbst willen da, betonte er eingangs. Vielmehr müsse die Kirche die Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute teilen.
"Wenn etwas schief läuft, kann man da leicht bei den sonntäglichen Talk-Shows im bequemen Sessel harte und herbe Kritik an der Kirche üben", sagte der Neumarkter Dekan ein. Viele Menschen würden aus Unzufriedenheit aus der Kirche austreten mit dem Hinweis, daß letztlich alle kirchlichen Dienste finanziell sowieso nur vom Staat getragen würden. Es zahle aber eben nicht alles der Staat, sagte Distler.
Kirche sei viel mehr als nur ein sozialer Dienstleister, betonte Distler. "Sie hat unserer Gesellschaft einen noch viel größeren Schatz anzubieten: das geistige, geistliche und religiöse Wertefundament", das den Staat und die Gesellschaft zusammenhalte.
Distler rief daher die Wallfahrer und Gottesdienstteilnehmer dazu auf "die Saat des Evangeliums und den Schatz des Glaubens in die Herzen der Kinder und Jugendlichen zu legen".
16.06.14
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