Milder Winter erhofft


Die Stadt ist für den Winter gerüstet: die Hallen sind voll

NEUMARKT. In der Stadt Neumarkt hofft man auf einen gnädigen Winter - allerdings hat man auch genug Streumittel für grimmige Monate eingelagert.

Wegen des schneereichen und langen letzten Winters mußte die Stadt zuletzt tiefer in die Tasche greifen als im besonders milden Winter ein Jahr zuvor. Allerdings liegt man bei den Kosten, den Arbeitsstunden und dem Materialen deutlich günstiger als in den beiden Wintern 2009/2010 und 2010/2011.

Nach Angaben von Oberbürgermeister Thomas Thumann kostet der letzte Winterdienst etwas mehr als eine Million Euro - genau 1.060.143 Euro. Im milden Winter ein Jahr zuvor lagen diese Kosten bei 687.099 Euro, jeweils ein weiteres Jahr zuvor mußten aber 1,31 und 1,17 Millioinen Euro bezahlt werden.

Den größten Teil der Kosten machte dabei jeweils der Mitarbeitereinsatz aus - im letzten Winter waren dafür 677.956 Euro zu bezahlen. Dabei wurden 2174 Tonnen Salz und 411 Tonnen Split auf die städtischen Straßen gestreut. Sand als Streugut kam in den letzten sieben Jahren - mit einer kleinen Ausnahme im Winter 2010/2011 - überhaupt nicht mehr auf Neumarkts Straßen.


Der Kostenvergleich beim Winterdienst der letzten Jahre
(Zur Vergrößerung auf die Grafik klicken)
22.10.13
Neumarkt: Milder Winter erhofft
Telefon Redaktion


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