"Kein Kahlschlag"

NEUMARKT. Das Staatliche Bauamt Regensburg führt in den nächsten Wochen im Landkreis Neumarkt Gehölzpflegearbeiten an den Straßenböschungen verschiedener Bundes- und Staatsstraßen durch.

Diese Pflegearbeiten können abhängig von der Witterung bis Ende Februar andauern. Im Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Parsberg sind zum Beispiel Pflegemaßnahmen an der Staatsstraße 2251 zwischen der Bundesstraße 299 (Wallnsdorfer Kreuzung) und der Ortschaft Eichenhofen geplant.

Die Arbeiten sind aus Gründen der Verkehrssicherheit und der Bestandserhaltung der Straßenbepflanzung notwendig, da der Bewuchs im Laufe der Jahre zu dicht und zu hoch geworden ist, hieß es. Bei starkem Wind bestehe die Gefahr, dass die Bäume unter der Schnee- und Eislast brechen können.

Bei der turnusmäßigen Pflege werden die Gehölze etwa alle 15 Jahre "auf-den-Stock-gesetzt", das heißt, 10 bis 20 Zentimeter über dem Boden abgeschnitten, damit die Sträucher vom Boden aus wieder neu durchtreiben und eine vitale, verkehrssichere Hecke entstehen kann. Junge, gesunde und erhaltenswürdige Gehölze werden dabei stehen gelassen.

Was manchmal wie ein radikaler Kahlschlag wirkt, ist bei der Gehölzpflege übliche Praxis, hieß es. Innerhalb weniger Monate sei das Erscheinungsbild der Böschung wieder ansprechend grün, da die Hecken sehr schnell wieder durchtreiben würden. Bereits nach zwei bis drei Jahren werde sich eine neue gesunde und verkehrssichere Gehölzfläche entwickelt haben.
24.01.13
Neumarkt: "Kein Kahlschlag"
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