"Positive Leistungsbilanz"

Mensa-Betrieb in der Schwarzachtalschule
NEUMARKT. "Wir wollen und werden unseren Kindern und Jugendlichen bestmögliche Zukunftschancen ermöglichen und neben Berg soll auch die Chunradus-Grundschule Sindlbach als zweiter Schulstandort in der Gemeinde Berg gehalten werden", meinte Bürgermeister Helmut Himmler am Ende der Zukunftskonferenz Bildung im Hotel Lindenhof.
Zahlreiche geladene Gäste und interessierte Bürger, Schulleiter, Lehrer, die Pfarrer Werner Müller und Johann Reicherzer, die Leiterinnen der Kindertagesstätten, Mitarbeiterinnen der Mittagsbetreuung und der Ganztagsschule, Eltern und Gemeinderäte waren zur Konferenz gekommen, um über die Entwicklung der Schulen zu diskutieren.
Rektorin Theres Altmann und Konrektor Michael Palmer berichteten von 407 Schülern an der Schwarzachtal-Schule Berg, die nach der Generalsanierung sowie der Fertigstellung der Ganztagsschule bestens ausgestattet sei. Der Mittelschulverbund mit Lauterhofen und Pilsach funktioniere sehr gut und die vielfältigen Ganztagsangebote mit der Offenen Ganztagsschule, den gebundenen Ganztagsklassen bis hin zu den differenzierten Angeboten der Gemeinde an der Schule bieten nach Aussagen der Schulleiterin alle denkbaren Betreuungsangebote. Mit Beginn des neuen Schuljahres habe man in Kooperation mit der Universität Erlangen-Nürnberg und der Gemeinde zwei Musikklassen eingerichtet mit dem Ziel der Intensivierung der musischen Bildung in den 5. Klassen.
In der neuen Mensa seien im letzten Jahr 16.400 hochwertige Mittagessen an die Schüler ausgegeben worden, wobei die Gemeinde jedes Essen mit einem Euro bezuschusse. Sehr dankbar sei sie der Gemeinde Berg für die Finanzierung eines
Schulcoachs, der sich als Sozialpädagoge um schwierige Problemfälle an der Schule kümmern könne.
Für die offene Ganztagsschule seien "Die Rummelsberger" der bewährte Kooperationspartner und bei den gebundenen Ganztagsklassen sei es die Gemeinde Berg.
Renate Legler, die Leiterin der Mittags- und Ferienbetreuung, informierte über die "rasante und kostenlose Ausweitung der Nachmittagsangebote, wo Schüler je nach Bedarf bis 17 Uhr zuverlässig betreut werden. Aktuell findet das in vier Gruppen statt. Der gesamte Ganztagsbereich mit Ganztagsschule, Ganztagsklassen, Mittags- und Nachmittagsbetreuung umfasst derzeit 175 Kinder und Jugendliche. Zusätzlich sind im Kinderhort St. Vitus aktuell 18 Schüler. Die Ferienbetreuung werde von bis zu 36 Kindern beansprucht. Diese Zahlen bedeuten die höchste Betreuungsquote im ganzen Landkreis Neumarkt.
Darüber hinaus – so Legler – biete die Gemeinde eine lückenlose Ferienbetreuung für Schüler vom 1. bis 6. Schuljahr an, die sehr gut nachgefragt werde. In der Einrichtung werden auch Schüler aus anderen Gemeinden aufgenommen und während des ganzen Tages zuverlässig betreut. Dort können die Kinder an jedem Tag neue Erlebnisse und Erfahrungen machen.
In Sindlbach habe man jetzt insgesamt 78 Grundschüler und damit sehr angenehme Klassenstärken, berichtete Schulleiter August Graf. Noch vor einigen Jahren gab es in Sindlbach Klassen mit 30 und mehr Pennälern. Sehr zufrieden sei man mit der Mittags- und Hausaufgabenbetreuung an der generalsanierten Chunradus-Schule. Monika Lipka und Silvia Jähnigen leisten dort nach den Worten von Graf trotz räumlich beengten Voraussetzungen hervorragende Arbeit im Sinne der Kinder und auch die Kooperation mit den Lehrern funktioniere bestens.
Bürgermeister Helmut Himmler dankte allen in den Schulen tätigen Lehrern und Mitarbeitern für die engagierte Arbeit und insbesondere den Vereinen und Bürgern von Berg, "die für großartige und attraktive Angebote in der Ferienbetreuung der Gemeinde sorgen". Dieses Potential sei eine enorme Stärke in Berg und auch in Zukunft unverzichtbar. Die Kommune habe 2011 rund zwei Millionen Euro für ihre Schulen ausgegeben und auch in diesem Jahr werde diese Summe benötigt. Das seien beste Investitionen in die Zukunft des Gemeinwesens.
11.10.12
Neumarkt: "Positive Leistungsbilanz"