Stadtrat für Campus

Bürgermeisterin Ruth Dorner, Professor Dr. Michael Braun und
OB Thomas Thumann (v.l.) im Neumarkter
Stadtrat
Foto:Archiv
NEUMARKT. Neumarkt will grundsätzlich Hochschulstadt werden - allerdings soll auch der Freistaat sein Scherflein für den laufenden Betrieb beitragen.
Das war der Grundtenor der Neumarkter Stadträte, als ihnen der Präsident der Simon-Ohm-Hochschule, Michael Braun, die Entscheidung der Schule für Neumarkt als Standort für einen betriebswirt5schafltichen Zweig auch offiziell mitteilte (
wir berichteten). Braun konnte dazu von Staatsminister Wolfgang Heubisch ausrichten, daß auch dieser die Entscheidung politisch unterstützen werde.
Bargeld wäre allerdings noch willkommener, denn der Hochschulstandort Neumarkt kommt der Stadt voraussichtlich teuer. Vor allem, weil keine Garantie gegeben werden kann, daß der Campus Neumarkt auch wirklch auf Dauer angelegt ist.
Der Stadtrat stimmte allerdings mit großer Mehrheit zu, daß ab dem Wintersemester 2013 ein vorläufiger betrieb aufgenommen wird - die Mittelschule West, ein Neubau beim Stadtpark oder die Erwin-Lesch-Schule würde sich als Standort anbieten.
Wie Oberbürgermeister Thomas Thumann berichtete, lägen bereits Unterstützungsangebote von Wirtschaftsunternehmen der Region über rund eine halbe Million Euro pro Jahr vor.
In Neumarkt solle ein selbstständiger Studienzweig mit dem vorläufigen Titel "Nachhaltige Betriebswirtschaft" entstehen, sagte Braun.
05.10.12
Neumarkt: Stadtrat für Campus