Warnstreik in Hohenfels

In Hohenfels traten Zivilbeschäftigte in einen Warnstreik
Foto: Christoph Kittel
NEUMARKT. Der Warnstreik von Zivilbeschäftigten der US-Army in Hohenfels übertraf nach Ansicht der Gewerkschaft alle Erwartungen.
In Hohenfels vor dem Tor 1 des Truppenübungsplatzes und auch in Grafenwöhr trugen mehr als 600 streikende Mitarbeiter ihre Forderungen auf die Straße, hieß es von der Gewerkschaft Verdi.
„Dies unterstreicht, dass die Beschäftigten hinter ihrer Forderung stehen und von den Arbeitgebern in der zweiten Verhandlungsrunde ein Angebot erwarten“, sagte Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner.
Verdi fordert zwei Euro mehr pro Stunde für alle Beschäftigten und Auszubildenden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Mit der Forderung stärke man vor allem Beschäftigte mit niedrigen Stundenentgelten im Bereich des gesetzlichen Mindestlohnes und Beschäftigte mit hohen monatlichen Stunden wie etwa bei der Feuerwehr, sagte Tarifkommissionsmitglied Wolfgang Dagner.
18.02.26
Neumarkt: Warnstreik in Hohenfels