Klinikum: Spatenstich für die Hauptmaßnahme

Eine Visualisierung der „Baulichen Zielplanung 29+-x“ am Neumarkter Klinikum
Grafik: Sander-Hofrichter Architekten
NEUMARKT. Im Rahmen der „Baulichen Zielplanung 29+x“ für das Klinikum fand der erste Spatenstich für die Hauptmaßnahme des 2. Bauabschnittes statt.
Gleichzeitig konnte das neue Vinzenz-von-Paul-Haus eingeweiht werden, dessen gleichnamiges Vorgänger-Gebäude abgerissen wurde. Festgäste sprach von „zwei Meilensteinen“.
Mit den vorbereitenden Arbeiten wurde das Baufeld für die „Hauptmaßnahme zur Zukunftssicherung der Patientenversorgung im Klinikum Neumarkt“ freigemacht, hieß es beim ersten Spatenstich, an dem auch Finanzminister Albert Füracker und
Ministerialdirektor Dr. Rainer Hutka, der Amtschef beim Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, teilnahmen.
Landrat Willibald Gailler zeigt sich hocherfreut über den Fortschritt bei dieser sehr komplexen Baumaßnahme. Mit dem im Rahmen des 2. Bauabschnitts zu errichtenden Neubaus werde es zu einer „weiteren Verbesserung“ in der Patientenversorgung kommen. Und das helfe auch bei der langfristigen Sicherung der Klinikstandortes Neumarkt im Hinblick auf die bevorstehende Krankenhausstrukturreform.
Durch den Ausbau von Einzel- und Isolierzimmern, eine leistungsfähige Notaufnahme und optimierte Abläufe entstünden deutlich spürbare Verbesserungen für Patienten, sagte Finanzminister Albert Füracker. Die Menschen vor Ort würden von einer erstklassigen medizinischen Versorgung profitieren, die Sicherheit, Qualität und Menschlichkeit in den Mittelpunkt rücke.
Dr. Rainer Hutka nannte die Umsetzung von Umbau und Erweiterung in weniger als einem Jahr als „rekordverdächtig“. Das Klinikum sei mit rund 280 Ausbildungsplätzen in der Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe für die Nachwuchsgewinnung bestens vorbereitet.
Mit dem Erweiterungsbau in moderner Holzmassivbauweise wurde die ehemalige Pflegeschule zu einem L-förmigen Gebäude weiterentwickelt. Künftig stehen hier moderne Räume für die Klinikleitung und der Administration zur Verfügung. Dank eines hohen Vorfertigungsgrades konnte das Gebäude in deutlich verkürzter Bauzeit von 10 Monaten realisiert werden.
Mit dem nächsten Bauabschnitt entsteht westlich des Hauptgebäudes ein Erweiterungsbau. Dafür wurde das bestehende Vinzenz-von-Paul-Haus abgerissen und die Liegendkrankenvorfahrt neu organisiert. Der Neubau ist baulich und städtebaulich dahingehend konzipiert, dass eine spätere Aufstockung um mehrere Geschosse möglich ist. In seiner Gestaltung und Materialität soll sich das Gebäude an den bestehenden Strukturen orientieren und harmonisch in das Gesamtbild des Klinikums einfügen. 2028 soll es fertig werden und in die Nutzung übergehen.
06.02.26
Neumarkt: Klinikum: Spatenstich für die Hauptmaßnahme