Reanimationspuppe spendiert


In der Ukraine freute man sich über eine Reanimationspuppe
Foto: Alexander Romanyk
NEUMARKT. Der Verein „Valores“ und die ukrainischen Gemeinde in Neumarkt spendierten einer Sanitätsstation in der Ukraine eine Reanimationspuppe.

Beide leisten seit Kriegsbeginn humanitäre Hilfe für die vom russischen Angriffskrieg schwer getroffene Menschen in der Ukraine. Diese Hilfe wird getragen von den Neumarkter Bürgern, die seit Kriegsbeginn die humanitäre Hilfe mit Spenden und Hilfsgütern umfangreich unterstützen, hieß es.

Die Rettungssanitätsstation Bilhorod-Dnistrowsky, die östlich von Odessa liegt, bat jetzt „Valores“-Vorsitzenden Johann Kernerum Hilfe bei der Beschaffung einer Reanimationspuppe. Diese Reanimationspuppe dient der Ausbildung von jungen Rettungskräften, die nach russischen Bombenangriffen zivile Kriegsopfer reanimieren müssen.


Die Sanitätsstation selbst wurde im Juni dieses Jahres durch russische Raketenangriffe zerstört, so dass die Station in eine provisorische Einrichtung umziehen musste. Bei diesem Bombenangriff wurden auch sieben der insgesamt acht Rettungswagen zerstört. Mit Hilfe der Neumarkter Spende konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden, so dass täglich Rettungshelfer Bombenopfern Hilfe leisten können.

„Die ununterbrochene Hilfeleistung der Neumarkter für die zivilen Opfer in der Ukraine zeigt die hohe moralische Integrität der Menschen in unserer Stadt“, sagte die Sprecherin der ukrainischen Gemeinde Tetiana Aristarkhova.
24.08.25
Neumarkt: Reanimationspuppe spendiert
Telefon Redaktion


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