„Ausfälle ausgeglichen“

Viel Geld gibt es für die Kämmerer der Gemeinden im Landkreis Neumarkt
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NEUMARKT. Die Corona-bedingten Gewerbesteuerausfälle der Neumarkter Kommunen sollen mit über 9,4 Millionen Euro vollständig ausgeglichen werden.
Das sagte Finanzminister Albert Füracker am Montag.
Zusätzlich erhalten die Gemeinden im Landkreis einen „Nachschlag“ auf die Schlüsselzuweisungen 2020 in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro.
Allein für die Stadt Neumarkt bedeutet dies eine Zuwendung in Höhe von über 2,5 Millionen Euro. Die insgesamt 11,2 Millionen Euro für die Landkreis-Gemeinden werden am 15. Dezember überwiesen, hieß es.
Der Freistaat Bayern hatte angekündigt, Gewerbesteuerausfälle der bayerischen Kommunen im Jahr 2020 vollständig pauschal zu kompensieren. Die ermittelten Gewerbesteuerausfälle in ganz Bayern sind mit rund 2,18 Milliarden Euro geringer ausgefallen als zunächst erwartet. Der Freistaat wird dennoch die zugesagten 2,4 Milliarden Euro vollständig an seine Kommunen ausreichen.
Dies geschieht über einen Zuschlag auf die Schlüsselzuweisungen 2020.
Das erhalten die Gemeinden im Landkreis (Gewerbesteuerausfälle 2020 und Zuschlag Schlüsselzuweisungen 2020):
- Berching: 22.411 Euro
- Berg: 170.372 Euro
- Berngau: 292.463 Euro
- Breitenbrunn: 135.395 Euro
- Deining: 114.413 Euro
- Dietfurt: 547.142 Euro
- Freystadt: 606.801 Euro
- Hohenfels: 111.384 Euro
- Lauterhofen: 14.677 Euro
- Lupburg: 68.695 Euro
- Mühlhausen: 964.316 Euro
- Neumarkt: 2.504.642 Euro
- Parsberg: 561.837 Euro
- Pilsach: 474.307 Euro
- Postbauer-Heng: 1.260.829 Euro
- Pyrbaum: 915.230 Euro
- Sengenthal: 1.742.960 Euro
- Seubersdorf: 336.059 Euro
- Velburg: 353.272 Euro
14.12.20
Neumarkt: „Ausfälle ausgeglichen“