NEUMARKT. Nach langer Planung und mit hilfreicher Unterstützung durch viele Spender konnte die Neumarkter Lebenshilfe ihren Gedenkstein einweihen.
Der „Lebenshilfe-Stein“ wurde an der Ecke Nobelstraße/Lährer Weg auf der Grünfläche vor dem Eingang zum Wohnheim für Menschen mit Behinderung aufgestellt.
Der Stein soll sowohl eine Anklage gegen die Verbrechen der Nationalsozialisten wie auch eine Mahnung an die Mitbürger sein, dass alle Menschen mit Behinderung in ihrer Würde geschätzt und geachtet werden müssen.
Bildhauer und Steinmetzmeister Rupert Fieger aus Eichstätt hatte diese Anklage und Mahnung in seinem Werk umgesetzt.
Die Lebenshilfe Neumarkt ist in Stadt und Landkreis Neumarkt an der Seite von über 850 Menschen mit geistiger und/oder psychischer oder häufig auch mehrfacher Behinderung. Die Mitarbeiter betreuen Menschen mit unterschiedlichem Schweregrad der Behinderung und das Anliegen der Lebenshilfe ist es, „den von uns begleiteten Menschen ein Leben in Würde und Freude zu ermöglichen“, hieß es.
Die offizielle Einweihungsfeier fand am Donnerstag vor Gästen aus der Politik, Spendern und Vertretern der Kirchen statt.